Technical Due Diligence & versteckte Bauschäden vor Kauf/Verkauf: Checkliste, Risiken und Expertenprüfung in München

Aktualisiert: Mai 2026  |  Fachbereich: TDD · Bauschäden · Substanzanalyse · Risikobewertung · Sachverständigenrecht  |  Region: München Stadt & Oberbayern  |  Erfahrung: 20 Jahre Premiumsegment München

Technical Due Diligence München – die Kurzfassung: Eine Technical Due Diligence (TDD) ist die systematische Prüfung der baulich-technischen Substanz einer Immobilie vor Kauf, Verkauf oder Refinanzierung – mit dem klaren Ziel, versteckte Bauschäden, Sanierungsstau und Kostenrisiken vor der Unterschrift sichtbar zu machen. Die Faustformel lautet: Sichtprüfung + Substanzanalyse + Schadstoff-/Statik-Stichproben = belastbare Risikosumme in Euro. In München sind versteckte Bauschäden Altbau bei jeder dritten Gründerzeit-Immobilie im fünf- bis sechsstelligen Bereich relevant – deshalb ist die TDD bei Münchner Altbau- und Gewerbeobjekten kein Luxus, sondern Hygienestandard.

⚖️ TDD ist kein Standardgutachten – warum die Abgrenzung über Geld entscheidet

In der Praxis verwechseln viele Käufer und Verkäufer Technical Due Diligence mit dem klassischen Verkehrswertgutachten oder dem oberflächlichen Sachverständigen-Sichttermin. Das kostet im Münchner Markt regelmäßig sechsstellige Beträge. Drei Prüftiefen prägen den Beratungsalltag – und nur eine davon ist eine echte TDD:

🔍 Sichtprüfung Ortstermin, Fotodokumentation, ca. 2–3 Stunden. Erkennt nur, was sichtbar ist – keine versteckten Bauschäden.
📋 Verkehrswertgutachten Marktwert nach ImmoWertV – Wertfeststellung, aber keine systematische Schadenssuche oder Risikoquantifizierung.
🧾 Technical Due Diligence Strukturierte Tiefenprüfung mit Schadstoff-, Statik-, Haustechnik- und Bestandsanalyse – Risikosumme in Euro.

1. Warum Technical Due Diligence bei Immobilien in München heute entscheidend ist

Der Münchner Immobilienmarkt hat einen Substanz-Strukturbruch erlebt, der in keiner anderen deutschen Metropole so deutlich sichtbar wird: Während die Kaufpreise von 2010 bis 2022 in der Spitze um über 140 % gestiegen sind, ist der Sanierungsstau im Münchner Altbau-Bestand ebenso konsequent mitgewachsen. Gründerzeit-Häuser in Schwabing, Maxvorstadt und Haidhausen, Nachkriegsbestand der 1950er-Jahre in Au und Sendling, Plattenbau-Wohnungen aus den 70er-Jahren in Neuperlach – jede dieser Altersschichten trägt eigene Risikoprofile, die im Kaufpreis selten korrekt eingepreist sind.

Der Münchner Sonderfaktor: Hohe Preise, hohe Streuung

Bei einem Münchner Altbau-Verkehrswert von 1,5 bis 3 Mio. Euro liegt der wirtschaftliche Hebel einer übersehenen Schadensgruppe schnell bei 80.000 bis 250.000 Euro. Das ist kein Modellfall, sondern entspricht der Verteilung der von uns dokumentierten Mandatsfälle. Wer eine Hausbewertung in München einholt, kennt den Marktpreis – aber nicht das Risiko-Delta zwischen kaufpreisrelevantem Marktwert und tatsächlicher Sanierungslast. Genau diese Lücke schließt die Technical Due Diligence.

Wann eine TDD München wirtschaftlich zwingend ist

Drei Trigger machen die TDD aus unserer Sicht nicht verhandelbar: Erstens Altbauten Baujahr vor 1978, weil Asbest, KMF-Mineralfasern, PCB und mangelnder Brandschutz in dieser Bauperiode statistisch häufig sind. Zweitens Gewerbeimmobilien und gemischt genutzte Objekte, weil hier zusätzlich Altlasten, Brandschutzkonzepte und Nutzungsgenehmigungen geprüft werden müssen. Drittens Objekte aus Erbschaft, Zwangsversteigerung oder Insolvenz, weil hier die übliche Verkäufer-Auskunftslage eingeschränkt ist. Die Faktoren der Immobilienbewertung sind in diesen Fällen ohne TDD nicht belastbar zu erfassen.

2. Versteckte Bauschäden – was im Münchner Markt wirklich zählt

Versteckte Bauschäden Altbau München sind kein gleichmäßiger Schadensbrei, sondern folgen klaren statistischen Mustern. Wir haben aus 200+ Münchner TDD-Mandaten der Jahre 2022 bis 2026 die häufigsten Schadensgruppen extrahiert – das Ergebnis ist eindeutig: Feuchte-/Schimmel-Komplexe und Schadstoffbelastungen dominieren das Risikobild.

Häufigkeit versteckter Bauschäden in Münchner Altbau-Mandaten (TDD-Auswertung 2022–2026)

Feuchte & Schimmel (Keller, Dachgeschoss)
38 %
Asbest / KMF / PCB (Baustoffe vor 1990)
24 %
Statik / Setzungsrisse / Holzbalkendecken
18 %
Elektrik veraltet / nicht VDE-konform
14 %
Dachstuhl / Eindeckung undicht
12 %
Holzschädlinge (Hausbock, Schimmelbefall)
8 %

Mehrfachnennungen möglich. Quelle: FT Immobilien 24 TDD-Mandatsauswertung München, n = 217 Objekte, Schwerpunkt Baujahre 1880–1975.

Schadensgruppen mit dem höchsten Münchner Wert-Hebel

Nicht jeder Bauschaden ist gleich wertrelevant. Feuchte im Keller einer Schwabinger Gründerzeit-ETW kostet typischerweise 15.000 bis 40.000 Euro Sanierungsaufwand – ein versteckter Schaden, aber kein Dealbreaker. Asbesthaltige Bodenkleber unter Linoleum in Wohnungen Baujahr 1955–1985 dagegen können den gesamten Bodenaufbau auf rund 250 Euro/m² Entsorgungs- und Neuaufbaukosten katapultieren – bei 120 m² ergibt das schnell 30.000 Euro pro Wohnung. Setzungsrisse im Tragwerk eines Mehrfamilienhauses sind die teuerste Kategorie: hier reicht die Bandbreite von 50.000 Euro Injektionssanierung bis hin zu siebenstelligen Statikertüchtigungen. Eine fundierte erste Werteinordnung über die Münchner Quadratmeterpreis-Spannen ist die Grundlage, gegen die sich die TDD-Risikosumme später spiegeln muss.

3. TDD-Checkliste: Schritt für Schritt

Eine belastbare Technical Due Diligence folgt einem festen Phasenmodell. Wer Phasen überspringt, riskiert blinde Flecken – und damit genau die versteckten Bauschäden, die sie verhindern soll. Die folgenden fünf Schritte sind Standard im Münchner Mittelpreis- und Premiumsegment.

Die fünf Pflichtschritte der TDD im Detail

SCHRITT PRÜFINHALT MÜNCHNER BEISPIEL
1 Bestandsdokumente sichten Baugenehmigung, Statiknachweise, Energieausweis, WEG-Protokolle, Wartungspläne Aktenbasis 1–2 Wochen
2 Begehung mit Bausachverständigem Fassade, Keller, Dach, Wohneinheiten, Haustechnik – mit Feuchte-Messgerät und Endoskop Vor Ort 4–8 Stunden
3 Stichproben & Laboranalysen Materialproben für Asbest/PCB/KMF, ggf. Holzfeuchte-Bohrungen, Salzlasten Labor 1–3 Wochen
4 Risikomatrix & Kostenkalkulation Schadensgruppen nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Sanierungskosten in Euro Synthese 3–5 Tage
5 Verhandlungs- und Vertragsfolgen Preisabschlag, Sanierungsklausel im Notarvertrag, Garantie- oder Rückbehaltsregelung ERGEBNIS TDD-Report

Was im TDD-Report stehen muss

Ein qualifizierter TDD-Report ist mehr als ein Schadensprotokoll. Er enthält die Risiko-Hierarchie nach Eintrittswahrscheinlichkeit (gering/mittel/hoch), die Sanierungskosten in Euro mit Toleranzband, eine Priorisierung nach Akut- und Mittelfrist-Maßnahmen und konkrete Verhandlungsempfehlungen für den Notarvertrag. Die Verbindung zur Werteinordnung läuft über Immobiliensachverständige in München, deren Schadensbewertung an die späteren Wertgutachten- und AfA-Anforderungen 2026 anschlussfähig sein muss. Eine systematische Aufstellung aller Unterlagen liefern die Checklisten zu Immobilienkauf und -verkauf.

4. TDD-Aufwand & Risikorechner für Wohn- und Gewerbeimmobilien

Stellen Sie Fläche, Gebäudetyp, Risiko-Level und bekannten Sanierungsgrad ein – der Rechner liefert eine indikative TDD-Aufwandsschätzung, die potenzielle Risikosumme und die empfohlene Prüftiefe. Indikation, kein verbindliches Angebot.

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5. TDD vs. einfache Sichtprüfung: Die richtige Risikoabwägung

Die einfache Sichtprüfung ist die am häufigsten genutzte – und am häufigsten überschätzte – Prüfform am Münchner Markt. Sie liefert eine Momentaufnahme dessen, was beim Vor-Ort-Termin sichtbar ist: Risse in der Fassade, sichtbarer Schimmel, der Zustand der Fenster. Was sie nicht liefert: Schadstoffanalysen, Statikbewertung, Bestandsdokument-Plausibilisierung oder eine Risikosumme in Euro. Wer auf Basis einer reinen Sichtprüfung Münchner Bestandsobjekte ab 1,5 Mio. Euro kauft, kauft das Risiko-Delta mit – ohne Verhandlungsmasse.

TDD-Anwendungsfälle in der Münchner Mandatspraxis (Verteilung 2024–2026)

45 % Käufer-TDD – Risikoprüfung vor Notartermin
25 % Verkäufer-TDD – Wertanker & Haftungssicherheit
20 % Erben & WEG – Bestandsaufnahme nach Übergang
10 % Refi/Sanierung – Vorbereitung Bank- oder Förderantrag

Quelle: eigene Mandatsstatistik FT Immobilien 24, Münchner Wohn- und Gewerbeobjekte.

Der entscheidende Unterschied zwischen Sichtprüfung und Technical Due Diligence ist nicht Aufwand oder Preis – sondern die Beweislast. Eine Sichtprüfung dokumentiert Symptome, die TDD quantifiziert Risiken. Im Münchner Hochpreissegment ist diese Differenz die Grundlage jeder belastbaren Kaufpreis-Verhandlung und gleichzeitig die Voraussetzung für eine sauber abgesicherte Vertragsgestaltung. Hintergrund zur Vertragslage 2026 liefert die Übersicht zur Rechtssicherheit bei Münchner Kaufverträgen.

6. Vor- und Nachteile der Technical Due Diligence

Die TDD ist kein Selbstzweck. Sie ist eine Investition – und wie jede Investition braucht sie eine ehrliche Bilanz aus Nutzen und Aufwand. Im Münchner Markt verschiebt sich diese Bilanz deutlich in Richtung Nutzen, sobald Kaufpreise über etwa 1 Mio. Euro oder Baujahre vor 1990 im Spiel sind.

Was eine TDD konkret leistet

Verhandlungsmasse statt Bauchgefühl: Ein TDD-Report mit 95.000 Euro quantifiziertem Sanierungsstau verschiebt jede Kaufpreisverhandlung. Haftungs-Klarheit: Verkäufer sichern sich gegen Mängelrügen ab, weil dokumentierte Schäden nicht arglistig verschwiegen werden können. Banktauglichkeit: Finanzierende Banken honorieren TDD-Reports bei der Wertfeststellung und Beleihungsgrenze. Sanierungsplan: Statt eines Schadens-Buffers von 10–20 % im Preis lässt sich die Sanierung mit konkreten Gewerken und Förderpfaden – etwa nach GEG 2024 oder energetischer Sanierungsförderung – planen.

Wo die Grenzen liegen

Kosten: Je nach Tiefe 2.500 bis 15.000 Euro für Wohnobjekte, 8.000 bis 30.000 Euro für Gewerbe und Sondernutzungen. Zeitfenster: Eine seriöse TDD braucht 2–4 Wochen – in heißen Bieterverfahren kann das den Zuschlag kosten. Restrisiko bleibt: Auch eine TDD ist eine Stichprobe; verdeckte Schäden hinter geschlossenen Wänden ohne Endoskop oder Bohrung sind nie zu 100 % auszuschließen. Im Idealfall steht die TDD parallel zur regulären Immobilienbewertung – die Bewertung liefert den Marktwert, die TDD die Substanzkorrektur.

7. Praxisbeispiele aus München und Oberbayern

TDD-Fälle verteilen sich in München nicht zufällig – bestimmte Bezirke sind aufgrund ihrer Bauperiode und Substanzlage Risikoschwerpunkte. Aus unserer Mandatsstatistik 2022–2026 lassen sich vier klare Risikozonen ableiten.

Münchner Bezirke mit höchster Bauschäden-Wahrscheinlichkeit (TDD-Hotspots)

Altstadt Maxvorstadt/Schwabing Gründerzeit, Asbest, Statik Haidhausen/Au Setzungen, Holzbalken Sendling/Westend 50er, Schadstoffe Neuperlach 70er, KMF, Brandschutz Bogenhausen Lehel Rot: Hauptzonen · Gold: Sekundär · Grau: Premium-Stichprobe

Fall 1: Gründerzeit-Etage Schwabing – Asbest unter Linoleum

Ausgangslage: 4-Zi-ETW Baujahr 1908, Maxvorstadt-Grenze, Verkehrswert 1,75 Mio. Euro, optisch saniert. TDD-Befund: 1965er-Linoleumbelag mit asbesthaltigem Kleber unter dem Parkett, nicht im Energieausweis dokumentiert. Quantifizierte Sanierungskosten: 38.000 Euro Boden-Rückbau und Neuaufbau in Schadstoffsanierung. Verhandlungsergebnis: Kaufpreis um 55.000 Euro reduziert (Sanierungskosten plus Risikoaufschlag), Sanierungsklausel im Notarvertrag. Ohne TDD wäre dieser Posten erst beim ersten Bodenaufbruch nach Einzug sichtbar geworden.

Fall 2: Reihenhaus Haidhausen – Setzungsriss im Tragwerk

Ausgangslage: Reihenmittelhaus in Haidhausen, Baujahr 1925, Verkehrswert 1,4 Mio. Euro. Erstbegehung zeigte einen feinen Diagonalriss im Treppenhausgewölbe – vom Verkäufer als "Putzriss" abgetan. Endoskop-Aufnahme bestätigte Setzungsriss in der lasttragenden Wand, Ursache: defekte Drainage. Quantifizierte Sanierungskosten: 78.000 Euro Statikertüchtigung plus 22.000 Euro Drainagesanierung. Käufer trat vom Vertrag zurück, weil das wirtschaftliche Gesamtrisiko die Reserve sprengte – ein Schaden, der erst nach Einzug aufgefallen wäre.

Fall 3: Gewerbeobjekt Sendling – Altlasten im Hof

Ausgangslage: Gewerbeimmobilie mit Werkstattnutzung Baujahr 1962, 1.200 m² Nutzfläche, Verkehrswert 4,2 Mio. Euro. TDD im Münchner Gewerbeimmobilien-Segment immer mit Altlasten-Modul: Bodenprobe ergab Mineralölkohlenwasserstoff-Belastung über Bayerischer Hilfswerte-Schwelle. Quantifizierte Sanierungskosten: 165.000 Euro Aushub und Entsorgung plus Sicherungsmaßnahmen. Verhandlungsergebnis: Verkäufer trug 70 % der Sanierungskosten, Notarvertrag mit aufschiebender Bedingung Altlastenfreistellung. Ohne Bodengutachten im TDD-Paket wäre dieser sechsstellige Posten als reguläre Käuferbelastung in die Bilanz gewandert.

Fall 4: WEG-Objekt Maxvorstadt – Dachstuhl-Statik

Ausgangslage: 12-Parteien-WEG-Objekt in der Maxvorstadt, Baujahr 1898, Erwerb einer Dachgeschoss-Wohnung nach Erbschaft. TDD-Auftrag der Erbengemeinschaft inklusive WEG-Protokoll-Auswertung: drei nicht beschlossene, aber dringend notwendige Maßnahmen am Dachstuhl – Holzbock-Befall, Sparren-Schwächung, fehlender Brandschutz. Quantifizierte Sanierungslast für die WEG: 220.000 Euro, anteilig 18.500 Euro für die geerbte Wohnung. Die Entscheidung der Erben (Verkauf statt Selbstnutzung) basierte direkt auf diesem Risikoposten. WEG-Spezifika erläutert auch die WEG-Immobilien-Übersicht.

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8. TDD bei Sanierung, Erbschaft und Gewerbeimmobilien

Technical Due Diligence ist kein reines Kauf-Instrument. Drei Sondersituationen treiben den Bedarf im Münchner Markt deutlich nach oben – und in jeder Konstellation verschiebt sich der Prüfschwerpunkt.

TDD nach Sanierung – Werterhalt absichern

Nach einer Altbau-Sanierung in München dient die TDD als Abnahme- und Wertanker. Sie dokumentiert, dass die zugesicherten Gewerke fachgerecht ausgeführt wurden – entscheidend für spätere Verkaufsentscheidungen, Versicherungsmeldungen und die Vorbereitung des Energieausweises 2026. Im Dachausbau-Kontext ist sie häufig der schnellste Werthebel im Hochpreissegment.

TDD nach Erbschaft – Entscheidungsgrundlage für Erben

Wer eine Immobilie in München geerbt hat, steht meist vor der Frage: halten, vermieten oder verkaufen? Die TDD liefert die Substanz-Antwort. Sie zeigt, ob ein Sanierungsstau in fünfstelliger Höhe die Verkaufsstrategie zwingend macht oder ob das Objekt wirtschaftlich gehalten werden kann. Auch bei Problemimmobilien und Erbengemeinschaften ist die TDD der erste Schritt zur fairen Auseinandersetzung.

TDD bei Gewerbeimmobilien – Brandschutz und Altlasten

Bei Gewerbeimmobilien in München verschiebt sich die TDD von der reinen Bausubstanz zu einer Vollprüfung inklusive Brandschutzkonzept, Nutzungsgenehmigung, Altlastenkataster (Bayerisches Landesamt für Umwelt), Fluchtwegplan und Lüftungs-/Klimatechnik. Hier ist die TDD gleichzeitig Risiko- und Compliance-Instrument – und bei Insolvenz- oder Bauträgerszenarien Pflicht. Hintergrund dazu liefert der Beitrag zur Bauträger-Insolvenz und Käuferrechten.

9. FT Immobilien 24: Ihr Experte für Technical Due Diligence in München

Wir koordinieren bei FT Immobilien 24 Technical Due Diligence als integriertes Paket: 20+ Jahre Münchner Marktkenntnis, Netzwerk aus öffentlich bestellten Bausachverständigen, akkreditierten Schadstofflaboren und auf Bau- und Immobilienrecht spezialisierten Fachanwälten. Dieses Drei-Ebenen-Modell – Marktwert, Substanz, Recht – ist im Münchner Premiumsegment unser Standard.

Unser Vorteil gegenüber freiberuflichen Sachverständigen: Wir verknüpfen den TDD-Report unmittelbar mit der Marktanalyse, der Wohnflächenberechnung nach DIN 277 und der Vertragsverhandlung mit Notar und Gegenseite. Statt isolierter Gutachten erhalten Sie ein einheitliches Entscheidungsdokument – mit Marktwert, Sanierungslast und Verhandlungsempfehlung in einem Bericht. Im Notarkosten-Kontext spart das nicht nur Zeit, sondern auch das doppelte Aufrollen von Befundlagen.

10. Kostenlose TDD-Analyse anfordern

Sie planen Kauf, Verkauf oder Refinanzierung einer Münchner Immobilie und wollen wissen, welche Prüftiefe wirtschaftlich sinnvoll ist? Wir erstellen eine kostenfreie Erstanalyse mit indikativem TDD-Aufwand, Schadensschwerpunkt-Einordnung und Prüftiefen-Empfehlung – persönlich, vertraulich, ohne Verkaufsdruck.

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11. FAQ Technical Due Diligence & versteckte Bauschäden

Was ist Technical Due Diligence?

Technical Due Diligence ist die strukturierte baulich-technische Tiefenprüfung einer Immobilie vor Kauf, Verkauf, Erbschaft oder Refinanzierung. Sie kombiniert Sichtbegehung, Schadstoff-Stichproben, Statik- und Haustechnik-Bewertung sowie Bestandsdokument-Analyse zu einem Report mit quantifizierter Risikosumme in Euro – und ist damit deutlich tiefer als eine reine Sichtprüfung oder ein Verkehrswertgutachten.

Wie erkennt man versteckte Bauschäden in München?

Versteckte Bauschäden Altbau München sind selten mit bloßem Auge erkennbar. Erforderlich sind Feuchte-Messgerät, Endoskop, Schadstoffproben (Asbest, KMF, PCB), Statikbewertung der Holzbalkendecken und Auswertung der WEG- und Wartungsprotokolle. Häufigste Indikatoren: Salzausblühungen im Keller, Diagonalrisse, ungewöhnliche Putzaufträge, unerklärliche Linoleum-Aufbauten oder Verkleidungen aus Bauphasen vor 1990.

Wann lohnt sich eine TDD in München?

Eine TDD lohnt sich in München wirtschaftlich ab Kaufpreisen von rund 800.000 Euro, bei allen Baujahren vor 1978, bei Gewerbeimmobilien jeder Größe und bei Objekten aus Erbschaft, Zwangsversteigerung oder Insolvenz. Auch nach Sanierungen sichert sie den Werterhalt und liefert die Datenbasis für Verkauf, Bankfinanzierung und Versicherung.

Versteckte Bauschäden Altbau München – wer haftet?

Beim Privatverkauf wird in der Regel die Sachmängelhaftung ausgeschlossen – mit einer wichtigen Ausnahme: arglistig verschwiegene Mängel. Verkäufer haften, wenn sie einen ihnen bekannten Schaden bewusst nicht offenlegen. Eine TDD vor Verkauf schützt den Verkäufer doppelt: durch dokumentierte Befundlage und durch klar formulierte Sanierungsklauseln im Notarvertrag.

Was kostet eine Technical Due Diligence in München?

Für Wohnimmobilien bewegt sich der TDD-Aufwand typischerweise zwischen 2.500 und 15.000 Euro – abhängig von Fläche, Baujahr und Prüftiefe. Gewerbeimmobilien und gemischt genutzte Objekte liegen bei 8.000 bis 30.000 Euro. Der wirtschaftliche Hebel: Bereits ein einzelner aufgedeckter Schaden ab 25.000 Euro Sanierungskosten amortisiert die TDD-Investition.

Wie lange dauert eine TDD?

Eine vollständige Technical Due Diligence dauert von der Beauftragung bis zum finalen Report typischerweise 2 bis 4 Wochen: 1–2 Wochen Aktensichtung und Begehungsvorbereitung, 4–8 Stunden Vor-Ort-Termin, 1–3 Wochen Laboranalysen und Synthese. Bei Sondersituationen (Bieterverfahren, Zwangsversteigerung) sind verkürzte Prüfungen in 7–10 Tagen möglich.

TDD vs. Sichtprüfung – was ist der Unterschied?

Eine Sichtprüfung dokumentiert nur sichtbare Symptome (Risse, Schimmel, Fensterzustand) und liefert keine Risikosumme. Die Technical Due Diligence quantifiziert dagegen versteckte Schäden mit Schadstoff-Stichproben, Endoskop, Feuchte-Messung und Statikbewertung – Ergebnis ist ein Report mit Sanierungslast in Euro. Im Münchner Hochpreissegment ist die Sichtprüfung allein nicht ausreichend.

Ist die FT Immobilien 24 TDD-Erstanalyse kostenfrei?

Ja. Das Erstgespräch zur TDD-Indikation ist kostenfrei und unverbindlich – inklusive Prüftiefen-Empfehlung, Schadens-Schwerpunkt-Einschätzung und realistischer Aufwandsspanne. Sachverständigenkosten entstehen erst nach Mandatierung der eigentlichen Prüfung – Sie entscheiden auf Basis der kostenlosen Erstanalyse, ob und wie tief geprüft wird.

🧾 Substanz vor Unterschrift

Versteckte Bauschäden kosten in München durchschnittlich fünf- bis sechsstellig – die TDD findet sie vor dem Notartermin. Wir liefern Bausachverständige, Schadstofflabor und Vertragsempfehlung aus einer Hand.

Methodische Grundlagen: ImmoWertV 2021, DIN 18205 (Bedarfsplanung im Bauwesen), VDI 6200 (Standsicherheit von Bauwerken), BGB §§ 434, 442 (Sachmängelhaftung, arglistiges Verschweigen), GEG 2024, Bayerische Bauordnung (BayBO), Bayerisches Bodenschutzgesetz, TRGS 519 (Asbest). Marktdaten: Gutachterausschuss München, Bayerisches Landesamt für Umwelt, eigene Mandatsstatistik FT Immobilien 24, Mai 2026.

Hinweis: Die hier dargestellten Wertspannen, Risikosummen und Aufwandsindikationen ersetzen keine individuelle Sachverständigenbeauftragung. Die endgültige TDD-Tiefe wird objektspezifisch festgelegt. Bei rechtsverbindlichen Streitfällen empfehlen wir zusätzlich die Hinzuziehung eines Fachanwalts für Bau- und Immobilienrecht.

Kontakt: FT Immobilien 24 München · ☎ 089 318 138 10 · 📧 [email protected] · Mo–Fr 9–19 Uhr