Aktualisiert: März 2026 | Expertise: FT Immobilien 24 | Markt: München-Maxvorstadt & angrenzende Viertel | Erfahrung: 20 Jahre Immobilienverkäufe in der Maxvorstadt
Immobilienpreise Maxvorstadt 2026: Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen in der Maxvorstadt liegt 2026 bei 11.200 €/m² – ein Anstieg von 5,2 % gegenüber dem Vorjahr und damit deutlich über dem Münchner Durchschnitt von 3,8 %. Die Preisspanne reicht von 8.500 €/m² an der Marsstraße bis über 15.000 €/m² im Universitätsviertel nahe den Pinakotheken. Die Prognose für 2027 liegt bei +4–8 %, getrieben von Tech-Campus-Effekt, Universitätsnähe und struktureller Baulandknappheit. Für Eigentümer bedeutet das: Der Markt ist stark – aber der erzielbare Preis hängt von Mikrolage, Gebäudetyp und Käufergruppe ab.
Die Maxvorstadt ist 2026 einer der preisdynamischsten Stadtteile Münchens – und gleichzeitig einer der heterogensten. Zwischen der Premiumlage am Karolinenplatz (bis 15.000+ €/m²) und den günstigeren Lagen nahe der Marsstraße (ab 8.500 €/m²) liegt ein Preisunterschied von über 75 %. Diese Spreizung macht eine pauschale Preisaussage unmöglich – und eine fundierte, straßenzugsgenaue Bewertung unverzichtbar. Die Preistreiber 2026 sind klar identifizierbar: der Tech-Campus-Effekt (Apple, Google), die universitäre Mietnachfrage, der hohe Altbauanteil mit Denkmalschutz-Prämie und die strukturelle Baulandknappheit in diesem nur 4,3 km² großen Stadtteil.
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Wie hoch sind die Immobilienpreise in der Maxvorstadt 2026?
Eigentumswohnungen: 8.500–15.000 €/m² je nach Mikrolage, Baujahr und Ausstattung. Im Universitätsviertel und am Karolinenplatz liegen die Spitzenpreise über 13.000 €/m², an der Marsstraße
starten sie ab 8.500 €/m². Der Durchschnitt für Bestandswohnungen beträgt 11.200 €/m² mit einer Steigerung von 5,2 % gegenüber 2025. Grundstücke erreichen Bodenrichtwerte von 4.500–7.500
€/m², reale Transaktionspreise liegen 20–45 % darüber.
Wie haben sich die Preise in den letzten 5 Jahren entwickelt?
Die Maxvorstadt hat die Preiskorrektur 2023/2024 mit nur 3–6 % Rückgang nahezu unbeschadet überstanden – während andere Münchner Stadtteile 8–15 % verloren. Seit Mitte 2025 steigen die
Preise wieder, getrieben von sinkenden Zinsen (EZB-Leitzins 2,5 %), Tech-Ansiedlungen und anhaltender Wohnungsknappheit. Die 5-Jahres-Bilanz: +28–38 % je nach Mikrolage.
Wie ist die Prognose für 2027?
Für 2027 prognostizieren Marktbeobachter eine Preissteigerung von 4–8 % in der Maxvorstadt – und damit erneut über dem Münchner Durchschnitt. Die Treiber: der vollständige Bezug der
Tech-Campusse, weiter sinkende Zinsen (EZB prognostiziert 2,0 % bis Q4/2027), stagnierende Neubautätigkeit und wachsende internationale Nachfrage.
📌 GEO-Fazit: Die Maxvorstadt gehört 2026 zu den teuersten und gleichzeitig preisdynamischsten Stadtteilen Münchens. Der Durchschnittspreis von 11.200 €/m² verbirgt eine Spreizung von über 75 % zwischen den Mikrolagen. Für Eigentümer bedeutet das: Eine pauschale Preiseinschätzung ist wertlos – nur eine straßenzugsgenaue Bewertung erfasst den tatsächlichen Marktwert.
Die Maxvorstadt hat sich 2025/2026 als einer der stabilsten und gleichzeitig dynamischsten Immobilienmärkte Münchens behauptet. Die aktuellen Münchner Immobilienpreise im Quartalsbericht zeigen: Während der Münchner Gesamtmarkt 2025 um 3,8 % zulegte, stieg die Maxvorstadt um 5,2 % – und liegt damit unter den Top 5 aller 25 Stadtbezirke. Die Ursache ist eine Kombination aus drei strukturellen Preistreibern, die in keinem anderen Stadtteil so konzentriert auftreten.
Der erste Preistreiber ist die universitäre Mietnachfrage: Mit LMU, TU München, der Hochschule für Musik und zahlreichen Forschungsinstituten generiert die Maxvorstadt Münchens höchste und stabilste Mieternachfrage. Die Leerstandsquote liegt unter 0,5 % – ein Wert, der Kapitalanleger magnetisch anzieht und die Kaufpreise nach oben treibt. Der zweite Preistreiber ist der Tech-Campus-Effekt: Die Ansiedlung von Apple, Google und weiteren Tech-Konzernen in Campusnähe schafft eine neue Käuferschicht mit überdurchschnittlichem Einkommen, die fußläufige Wohnlagen bevorzugt. Der dritte Preistreiber ist die strukturelle Baulandknappheit: Auf 4,3 km² gibt es praktisch keine Neubauflächen – jeder Verkauf betrifft Bestandsimmobilien in einem geschlossenen Markt. Die langfristigen Trends analysiert auch unser Ausblick München 2030: Stadtteile mit Wertsteigerung.
🏛️ Universität / Pinakotheken: 11.000–15.000 €/m²
✅ Josephsplatz / Elisabethmarkt: 10.500–14.000 €/m²
🔶 Augustenstraße / Türkenstraße: 9.500–13.000 €/m²
📍 Marsstraße / HBF-Nähe: 8.500–11.500 €/m²
📈 Ø Bestandswohnungen: 11.200 €/m² (+5,2 %)
🔮 Prognose 2027: +4–8 %
📈 Universitätsviertel: +38 % (stärkste Lage)
📈 Josephsplatz: +34 %
📈 Augustenstraße: +31 %
📈 Marsstraße: +28 % (stärkstes Aufholpotenzial)
📉 Korrektur 2023/24: nur −3 bis −6 %
📊 Erholung seit Q2/2025: vollständig, +5,2 % in 12 Mon.
Die aktuelle Marktanalyse München 2024/2025 bestätigt: Die Maxvorstadt gehört zu den Stadtteilen, die die Zinskorrektur am schnellsten überwunden haben. Während Randlagen wie Feldmoching oder Trudering noch 5–8 % unter den Höchstständen von 2022 liegen, hat die Maxvorstadt ihr Preisniveau nicht nur erreicht, sondern übertroffen. Der Grund: Die Nachfrage in der Maxvorstadt ist weniger zinsabhängig als in Randlagen, weil ein größerer Anteil der Käufer mit hohem Eigenkapital (Ø 42 %) oder als Barkäufer agiert.
📌 Markt-Fazit: Die Maxvorstadt ist 2026 preislich auf einem neuen Allzeithoch – und die fundamentalen Treiber (Universität, Tech-Effekt, Baulandknappheit) deuten darauf hin, dass die Aufwärtsbewegung anhält. Für Eigentümer ist jetzt ein exzellenter Verkaufszeitpunkt – vorausgesetzt, der Preis wird durch eine professionelle, straßenzugsgenaue Bewertung ermittelt, nicht durch Online-Algorithmen.
Die Immobilienpreise in der Maxvorstadt werden von sechs Faktoren bestimmt, die in ihrer Kombination einzigartig sind: Mikrolage (Preisunterschied bis 75 %), Gebäudetyp (Altbau +10–18 % vs. Nachkriegsbau), Stockwerk und Ausrichtung (Süd/West mit Blick = +8–15 %), Denkmalstatus (für Anleger +10–20 %, für Bauträger −15–30 %), Energieeffizienz (Klasse A–C = Aufpreis, E–H = Abschlag 5–12 %) und – zunehmend – die Campusnähe zu Tech-Unternehmen (+8–15 % im 2-km-Radius). Die wichtigsten Faktoren der Immobilienbewertung erläutert unser ausführlicher Ratgeber.
In der Praxis zeigt sich ein besonderes Phänomen in der Maxvorstadt: Die „Urbanitätsprämie". Käufer zahlen für das Lebensgefühl in der Maxvorstadt – Fußläufigkeit zu Kultur, Gastronomie, Universität und Arbeitgeber – einen messbaren Aufschlag von 8–12 % gegenüber vergleichbaren Wohnungen in gleich teuren, aber weniger urbanen Lagen wie Bogenhausen oder Harlaching. Diese Prämie ist in Online-Bewertungen nicht enthalten, erklärt aber einen Großteil der Differenz zwischen Algorithmus-Wert und tatsächlich erzieltem Verkaufspreis.
Beispiel: 75 m² Altbau-ETW, 3 Zimmer, 2. OG, Balkon, Baujahr 1905
Standort A: Universität/Pinakotheken (Maxvorstadt)
Vergleichswert: 12.200 €/m² × 75 m² = 915.000 €
+ Denkmal-Prämie (Kapitalanleger): +8 % = +73.200 €
+ Campusnähe LMU: +5 % = +45.750 €
Realistischer Marktwert: 990.000–1.060.000 €
Standort B: Marsstraße/HBF-Nähe (Maxvorstadt)
Vergleichswert: 9.200 €/m² × 75 m² = 690.000 €
+ Aufwertungspotenzial 2. Stammstrecke: +4 % = +27.600 €
− Verkehrslärm Marsstraße: −3 % = −20.700 €
Realistischer Marktwert: 680.000–720.000 €
Differenz gleiche Wohnung: bis zu 340.000 € – allein durch die Mikrolage
Ein Contrarian Insight: Die Mietrendite in der Maxvorstadt liegt mit 2,6–3,5 % netto unter dem Münchner Durchschnitt von 3,0–3,8 %. Auf den ersten Blick unattraktiv für Kapitalanleger – doch der Total Return (Mietrendite + Wertsteigerung) erzählt eine andere Geschichte: Bei einer prognostizierten Wertsteigerung von 4–8 % p.a. liegt der Total Return bei 6,6–11,5 % p.a. – und damit deutlich über den meisten Alternativanlagen. Die Maxvorstadt ist kein Rendite-Markt, sondern ein Wertsteigerungs-Markt – und genau diese Erkenntnis macht den Unterschied in der Bewertung und Verkaufsstrategie.
Bei den Immobilienpreisen in der Maxvorstadt sind die Kaufnebenkosten ein erheblicher Faktor – sowohl für Käufer als auch für Verkäufer. Die aktuelle Berechnung aller Nebenkosten liefert unser Kaufnebenkosten-Rechner München 2026. In Bayern liegt die Grunderwerbsteuer bei 3,5 % – der niedrigste Satz in Deutschland. Bei einer Eigentumswohnung mit 900.000 € Kaufpreis bedeutet das 31.500 € Grunderwerbsteuer, ca. 13.500 € Notarkosten (1,5 %) und ggf. 16.065 € Makleranteil (1,785 % hälftig) – insgesamt rund 61.000 € Nebenkosten für den Käufer.
Kapitalanleger: Kauf 2018, vermietete 70-m²-ETW Augustenstraße für 560.000 €
Verkauf 2026: 810.000 € | Gewinn: 250.000 €
Haltedauer: 8 Jahre → voll steuerpflichtig (bis 45 % = bis 112.500 € Steuer)
Warten bis 2028 (10 Jahre): vollständig steuerfrei → Ersparnis: bis 112.500 €
Prognostizierter Wert 2028: ca. 880.000–920.000 € (+70.000–110.000 €)
Fazit: 2 Jahre warten spart 112.500 € Steuer + 70.000–110.000 € Wertzuwachs = bis 222.500 € Vorteil
Eigennutzer: Kauf 2022, durchgehend selbst bewohnt, Verkauf 2026
Kaufpreis: 780.000 € | Verkaufspreis: 950.000 € | Gewinn: 170.000 €
Eigennutzung im Verkaufsjahr + 2 Vorjahre: ✅ Steuerfrei trotz nur 4 Jahren Haltedauer
Für Investoren in der Maxvorstadt besonders relevant: Der aktuelle Bauzinsen-Ausblick 2026 zeigt: Die Finanzierungskosten sinken weiter. Bei einem EZB-Leitzins von 2,5 % (Q1/2026) liegen die 10-Jahres-Festzinsen für Immobilienkredite bei ca. 3,0–3,4 %. Für Käufer in der Maxvorstadt bedeutet das: Die monatliche Belastung sinkt, die Kaufkraft steigt – und die Nachfrage nach Immobilien in der Maxvorstadt nimmt weiter zu. Für Verkäufer bedeutet das: Ein fallender Zinsmarkt stützt die Preise und verkürzt die Vermarktungszeit.
📌 Steuer-Fazit: In der Maxvorstadt sind die steuerlichen Konsequenzen bei jedem Verkauf erheblich – ob Spekulationssteuer, Erbschaftsteuer oder die Frage, ob sich das Warten auf den Ablauf der 10-Jahres-Frist lohnt. Eine individuelle Steuerberatung vor dem Verkauf ist Pflicht – und kann in der Maxvorstadt leicht sechsstellige Beträge sparen.
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Um die Immobilienpreise in der Maxvorstadt richtig einzuordnen, lohnt der Vergleich mit anderen Premium-Stadtteilen Münchens. Die folgende Tabelle zeigt: Die Maxvorstadt liegt preislich im oberen Mittelfeld der Münchner Toplagen – bietet aber das stärkste Wertsteigerungspotenzial durch den Tech-Campus-Effekt und die universitäre Nachfrage.
| Stadtteil | Ø €/m² 2026 | Veränderung ggü. Vorjahr | Prognose 2027 | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Maxvorstadt | 11.200 | +5,2 % | +4–8 % | Tech-Effekt + Uni-Nachfrage |
| Altstadt-Lehel | 13.500 | +3,8 % | +2–5 % | Höchstes Preisniveau |
| Schwabing | 11.800 | +4,3 % | +3–6 % | Etablierte Premiumlage |
| Haidhausen | 10.400 | +4,5 % | +3–7 % | Altbau-Charme + Werksviertel |
| Bogenhausen | 10.800 | +3,5 % | +2–5 % | Premium-Villen + SEM Nordost |
| Sendling | 8.600 | +4,8 % | +4–7 % | Aufsteiger-Stadtteil |
| München Ø | 9.200 | +3,8 % | +3–5 % | Gesamtmarkt-Benchmark |
Quellen: Gutachterausschuss München, FT Immobilien 24 Transaktionsdatenbank, IVD Süd. Ø-Preise für Bestandswohnungen, gerundet. Stand: Q1/2026.
Der Vergleich zeigt: Die Maxvorstadt ist nicht der teuerste Münchner Stadtteil – aber der mit dem stärksten Preiswachstum und dem höchsten Wertsteigerungspotenzial. Der Tech-Campus-Effekt und die universitäre Nachfrage schaffen strukturelle Preistreiber, die in anderen Toplagen (Bogenhausen, Altstadt-Lehel) so nicht existieren. Für Eigentümer bedeutet das: Der aktuelle Preisabstand zur Altstadt-Lehel (ca. 2.300 €/m²) dürfte sich bis 2028/2029 weiter verringern.
Für Kapitalanleger ist die Maxvorstadt 2026 ein zweischneidiges Schwert: Die Mietrendite liegt mit 2,6–3,5 % netto unter dem Münchner Durchschnitt – aber der Total Return (Mietrendite + Wertsteigerung) gehört zu den höchsten in München. Der aktuelle Mietspiegel München Maxvorstadt weist Kaltmieten zwischen 17 und 24 €/m² aus (Neuvermietung, je nach Lage und Ausstattung) – bei einem Kaufpreis-Miete-Verhältnis (PMR) von 32–38 Jahren.
Die Stärke der Maxvorstadt als Kapitalanlage-Standort liegt nicht in der laufenden Rendite, sondern in drei anderen Faktoren: erstens die Vermietungssicherheit (Leerstandsquote unter 0,5 %, universitäre Dauernachfrage), zweitens die Wertsteigerung (historisch 5–8 % p.a., Prognose 4–8 %) und drittens die Drittverwendungsfähigkeit (hohe Liquidität, kurze Vermarktungszeiten beim Wiederverkauf). Für langfristige Anleger mit einem Horizont von 10+ Jahren gehört die Maxvorstadt zu den sichersten Immobilienstandorten Deutschlands – die langfristige Prognose bis 2035 analysiert unser Ausblick zur Immobilienpreisentwicklung bis 2035.
📌 Kapitalanlage-Fazit: Die Maxvorstadt ist kein Rendite-Standort im klassischen Sinn – sondern ein Total-Return-Standort. Wer primär laufende Mietrendite sucht, ist in Randlagen besser aufgehoben. Wer Wertsicherheit, Wertsteigerung und maximale Liquidität beim Wiederverkauf sucht, findet in der Maxvorstadt einen der besten Standorte Münchens.
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Alle Ratgeber entdecken →📌 Fazit in einem Satz: Die Immobilienpreise in der Maxvorstadt liegen 2026 auf Allzeithoch – und die strukturellen Preistreiber (Universität, Tech-Campus, Baulandknappheit) deuten darauf hin, dass die Aufwärtsbewegung anhält. Für Eigentümer ist der aktuelle Markt eine exzellente Verkaufsgelegenheit, für Käufer ein langfristig attraktiver Einstieg.
Die Maxvorstadt mag klein sein – aber die Preisunterschiede innerhalb des Stadtteils sind enorm. Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Straßenzug liegen über 75 % Preisunterschied pro Quadratmeter. Für Eigentümer und Käufer ist es entscheidend, die spezifischen Preistreiber jeder Mikrolage zu kennen.
Preise ETW: 11.000–15.000 €/m²
5-Jahres-Trend: +38 %
Preistreiber: Kunstareal, LMU-Campus, Denkmalschutz-Prämie, internationale Käufer
Prognose 2027: +5–8 % (stärkste Lage)
Preise ETW: 10.500–14.000 €/m²
5-Jahres-Trend: +34 %
Preistreiber: Wochenmarkt, gewachsene Nachbarschaft, ruhige Wohnlage im urbanen Umfeld
Prognose 2027: +4–7 %
Preise ETW: 9.500–13.000 €/m²
5-Jahres-Trend: +31 %
Preistreiber: Gastronomie, Start-up-Szene, höchste Mietrenditen im Stadtteil (3,2–3,8 %)
Prognose 2027: +4–7 %
Preise ETW: 8.500–11.500 €/m²
5-Jahres-Trend: +28 %
Preistreiber: 2. Stammstrecke, HBF-Umbau, Aufwertungsdynamik
Prognose 2027: +5–10 % (stärkstes Aufholpotenzial)
Preise ETW: 12.000–15.000+ €/m²
5-Jahres-Trend: +35 %
Preistreiber: Repräsentative Lage, internationale Käufer, Königsplatz-Blick
Prognose 2027: +3–6 % (hohes Niveau, moderates Wachstum)
Preise ETW: 9.000–12.000 €/m²
5-Jahres-Trend: +30 %
Preistreiber: TU-Expansion, Tech-Nachfrage, stabile Mieternachfrage
Prognose 2027: +5–8 % (Tech-Campus-Effekt)
Trotz des starken Marktes gibt es Faktoren, die den Preis einer konkreten Immobilie in der Maxvorstadt deutlich unter das Mikrolagen-Niveau drücken können. Die folgenden vier Risiken sollten Eigentümer und Käufer kennen.
Ein unerwarteter Zinsanstieg auf über 4,5 % würde die Kaufkraft in der Maxvorstadt erheblich einschränken – insbesondere bei Eigennutzern mit Finanzierungsbedarf. Bei einem Kaufpreis
von 1 Mio. € und 60 % Fremdfinanzierung erhöht jeder Prozentpunkt Zinsanstieg die monatliche Belastung um rund 500 €. In einem solchen Szenario wäre mit Preiskorrekturen von 8–15 % zu
rechnen – allerdings weniger stark als in Randlagen, da der Anteil der Barkäufer in der Maxvorstadt bei ca. 25 % liegt.
Einschätzung: Aktuell unwahrscheinlich (EZB senkt Leitzins), aber als Risiko nicht auszuschließen.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verschärft die Anforderungen an die Energieeffizienz von Bestandsgebäuden. In der Maxvorstadt mit über 55 % Altbauanteil betrifft das einen Großteil des
Bestands. Energetische Sanierungen (Fassade, Fenster, Heizung) können 80.000–200.000 € pro Einheit kosten – Beträge, die Käufer als Preisabschlag einkalkulieren. Bei
Denkmalimmobilien greift zwar die Denkmal-AfA, aber die Sanierungskosten sind oft höher als bei Nicht-Denkmälern.
Einschätzung: Reales Risiko, das aktuell 5–12 % Preisabschlag bei energetisch unsanierten Altbauten verursacht.
Die Maxvorstadt unterliegt der Mietpreisbremse und in Teilen der Erhaltungssatzung. Weitere regulatorische Verschärfungen – etwa eine Ausweitung der Erhaltungssatzung auf den gesamten
Stadtteil oder strengere Mietregulierung – könnten die Attraktivität für Kapitalanleger mindern und die Preise um 5–10 % drücken. Eigennutzer wären von solchen
Maßnahmen kaum betroffen.
Einschätzung: Mittelfristiges Risiko, das die politische Entwicklung in München erfordert – aktuell keine konkreten Verschärfungen geplant.
Der Tech-Campus-Effekt treibt die Preise in bestimmten Mikrolagen der Maxvorstadt messbar nach oben. Es besteht jedoch das Risiko, dass der Effekt überbewertet wird – etwa wenn ein
Tech-Konzern seinen Campus verlagert oder Remote-Arbeit den lokalen Effekt abschwächt. In einem solchen Szenario könnten die 8–15 % Aufschlag in Campusnähe teilweise
korrigieren.
Einschätzung: Geringes Risiko – die Maxvorstadt hat auch ohne Tech-Effekt fundamentale Preistreiber (Universität, Kultur, Lage). Der Tech-Effekt ist ein Bonus, kein
Fundament.
📌 Risiko-Fazit: Die Immobilienpreise in der Maxvorstadt sind 2026 fundamental gut unterstützt – aber nicht risikolos. Die größten Preisrisiken liegen nicht in der Marktnachfrage, sondern in der Kostenseite (GEG-Sanierung, Zinsen) und der Regulierung. Für Eigentümer bedeutet das: Wer verkaufen möchte, sollte den aktuell starken Markt nutzen – und die Risiken durch eine professionelle Bewertung und Vermarktung minimieren.
⚠️ Maxvorstadt-Eigentümer aufgepasst
Die Preise in der Maxvorstadt sind 2026 auf Allzeithoch – aber der Unterschied zwischen Durchschnittspreis und Bestpreis beträgt in diesem Stadtteil bis zu 22 %. Sichern Sie sich den Preis, den der Markt tatsächlich zahlt.
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Eigentumswohnungen in der Maxvorstadt kosten 2026 zwischen 8.500 und 15.000 €/m². Im Universitätsviertel nahe den Pinakotheken liegen die Spitzenpreise über 13.000 €/m², an der Marsstraße starten sie ab 8.500 €/m². Der Durchschnittspreis für Bestandswohnungen beträgt 11.200 €/m² – ein Plus von 5,2 % gegenüber dem Vorjahr. Eine 75-m²-Wohnung im Universitätsviertel kostet typischerweise 825.000–1.125.000 €, die gleiche Wohnung an der Marsstraße 637.500–862.500 €.
Die 5-Jahres-Bilanz der Maxvorstadt ist stark: +28 bis +38 % Preissteigerung je nach Mikrolage. Das Universitätsviertel legte mit +38 % am stärksten zu, die Marsstraße mit +28 % am wenigsten – hat dafür aber das höchste Aufholpotenzial. Die Preiskorrektur 2023/2024 fiel mit nur 3–6 % deutlich milder aus als im Münchner Durchschnitt (8–12 %). Seit Q2/2025 steigen die Preise wieder kontinuierlich.
Für 2027 prognostizieren Marktbeobachter eine Preissteigerung von 4–8 % in der Maxvorstadt. Die Treiber: der vollständige Bezug der Tech-Campusse, weiter sinkende Zinsen (EZB prognostiziert 2,0 % bis Q4/2027), stagnierende Neubautätigkeit und wachsende internationale Nachfrage. Die Marsstraße und das Stiglmaierplatz-Umfeld haben mit prognostizierten 5–10 % das stärkste Aufholpotenzial.
Ja – aber als Total-Return-Standort, nicht als Rendite-Standort. Die Mietrendite liegt mit 2,6–3,5 % netto unter dem Münchner Durchschnitt. Der Total Return (Mietrendite + Wertsteigerung) beträgt jedoch 6,6–11,5 % p.a. – und ist damit einer der höchsten in München. Hinzu kommt die extrem geringe Leerstandsquote (unter 0,5 %) und die höchste Liquidität beim Wiederverkauf. Für langfristige Anleger mit 10+ Jahren Horizont gehört die Maxvorstadt zu den sichersten Standorten Deutschlands.
Die Preisspanne von über 75 % zwischen den teuersten und günstigsten Lagen erklärt sich durch sechs Faktoren: Mikrolage (Kunstareal vs. Marsstraße), Gebäudetyp (Gründerzeit-Altbau vs. Nachkriegsbau), Denkmalstatus (AfA-Prämie für Anleger vs. Baurecht-Einschränkung für Bauträger), Energieeffizienz (GEG-Sanierungsbedarf), Campusnähe zu Tech-Unternehmen und Stockwerk/Ausrichtung (Süd mit Blick = bis +15 %). Diese Faktoren können sich gegenseitig verstärken oder aufheben – was eine pauschale Preiseinschätzung unmöglich und eine straßenzugsgenaue Bewertung unverzichtbar macht.
Die Ansiedlung von Apple, Google und weiteren Tech-Konzernen in Campusnähe zur Maxvorstadt treibt die Immobilienpreise im 2-Kilometer-Radius um 8–15 % stärker als in vergleichbaren Lagen ohne Tech-Nähe. Der Effekt ist besonders stark bei 1- bis 3-Zimmer-Wohnungen, die von Tech-Beschäftigten mit überdurchschnittlichem Einkommen nachgefragt werden. Im Universitätsviertel und am Stiglmaierplatz ist der Effekt am ausgeprägtesten.
Die 2. Stammstrecke und der Umbau des Hauptbahnhofs werden die Anbindung der Marsstraße/HBF-Lage deutlich verbessern. Marktbeobachter rechnen mit einer Aufwertung von 15–25 % über die nächsten 5–8 Jahre – was die Marsstraße zur Mikrolage mit dem stärksten Aufholpotenzial in der Maxvorstadt macht. Aktuell liegen die Preise dort noch 25–35 % unter dem Universitätsviertel – diese Lücke dürfte sich durch die Infrastruktur-Aufwertung spürbar verringern.
Datengrundlage & Quellen:
• Gutachterausschuss für Grundstückswerte München – Grundstücksmarktbericht 2024/2025 (Bodenrichtwerte, Transaktionspreise, Preisentwicklung Maxvorstadt)
• BORIS Bayern – Bodenrichtwertkarte (boris.bayern.de), Stand 01.01.2025
• Deutsche Bundesbank – Finanzstabilitätsbericht 2025, Zinsentwicklung und Immobilienmarkt
• IVD Süd e.V. – Jahresbericht Immobilienmarkt Bayern 2025 (Preisvergleiche, Mietrenditen, Prognosen)
• Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung – Wohnungsmarktbarometer 2025/2026, Mietspiegel München
• FT Immobilien 24 – Transaktionsdatenbank München 2021–2026, Teilmenge Maxvorstadt (n=54 Verkäufe, 5-Jahres-Analyse)
• § 23 EStG (Spekulationsfrist), GEG 2024, BayBO, EZB-Zinsentscheid Q1/2026
Stand: März 2026 | Keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität. Für verbindliche Wertermittlung: Gutachterausschuss oder zertifizierter Sachverständiger.
Haftungsausschluss: Alle Angaben dienen der allgemeinen Information und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar. Preise und Marktdaten können sich ändern. Für steuerliche Fragen konsultieren Sie einen Steuerberater, für rechtliche Fragen einen Fachanwalt für Immobilienrecht.
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