Aktualisiert: April 2026 | Expertise: FT Immobilien 24 | Markt: Augsburg-Oberhausen (Bayerisch-Schwaben, Stadtteil-Bezirk 21/22) | Erfahrung: 20 Jahre Immobilienvermittlung in Bayern
Augsburg 2-Zi-Altbau-Kapitalanlage 2026: Augsburg ist 2026 einer der dynamischsten Immobilienmärkte Bayerns – Eigentumswohnungen liegen im Median bei 4.420–4.574 €/m², der Quadratmeterpreis ist im Q1/2026 um 9,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Augsburg-Oberhausen positioniert sich mit Mediankaufpreisen um 3.990 €/m² als günstigster Stadtteil Augsburgs – mit deutlichem Aufwärtspotenzial durch zunehmende Quartiersaufwertung. Der Mietspiegel Oberhausen liegt 2026 zwischen 12,43 und 16,37 €/m², im Bezirksdurchschnitt bei 14,26 €/m². Eine 2-Zi-Altbau-Wohnung Bj. 1900 mit Modernisierung 2008 und 52 m² in der Höchstetter Straße ist mit einem Kaufpreis von 140.000 € (= 2.692 €/m²) deutlich unter dem Augsburger Median positioniert – ein Einsteiger-Kapitalanlage-Profil, das im bayerischen Großstadtraum 2026 außergewöhnlich rar geworden ist.
Augsburg ist die drittgrößte Stadt Bayerns mit rund 300.000 Einwohnern, UNESCO-Welterbe-Stadt durch das Augsburger Wassermanagement-System und eine der ältesten Städte Deutschlands. Wirtschaftlich profitiert Augsburg von der Nähe zum Münchner Wirtschaftsraum (eine knappe ICE-Stunde nach München-Hbf), eigener Universitätsstadt-Struktur, dem Uni-Klinikum als überregionalem Gesundheits-Hub und einer breiten mittelständischen Industriebasis (Manroland, KUKA, MAN, Premium AEROTEC). Für Kapitalanleger ist Augsburg 2026 attraktiv, weil die Quadratmeterpreise rund 45–50 % unter denen Münchens liegen, gleichzeitig die Mietpreise nur ca. 30 % darunter notieren – das ergibt strukturell höhere Bruttomietrenditen als in München. Welche Kapitalanlage-Kategorien grundsätzlich auf den deutschen Mietwohnungsmarkt verfügbar sind, dokumentiert die Übersicht zum Anlageobjekte-Hub von FT Immobilien 24.
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Was kostet eine 2-Zi-Altbau-Wohnung 52 m² in Augsburg-Oberhausen 2026?
Marktgerecht zwischen 180.000 und 230.000 € (= 3.460–4.420 €/m²). Bei Bj. 1900 mit Modernisierung 2008 und Bestandsmiete unter Marktniveau positioniert sich der Kaufpreis von 140.000 €
deutlich unter dem aktuellen Markt – das spiegelt Bestandsmieter-Kapitalisierung und Modernisierungsbedarf wider, eröffnet aber gleichzeitig ein Aufwertungs-Profil, das in Augsburg nur
bei Kleinstwohnungen (unter 60 m²) noch erreichbar ist.
Welche Bruttomietrendite ist hier realistisch?
Bei Markt-Wiedervermietung zu Oberhausen-Niveau (Mietspiegel 12,43–16,37 €/m², Median 14,26 €/m²) sind 650–740 € Kaltmiete für 52 m² möglich. Auf den Kaufpreis 140.000 € entspricht das
einer Bruttomietrendite von 5,6–6,3 % – Werte, die in München kaum realisierbar sind und im deutschen Großstadtmarkt zu den Spitzenrenditen 2026 zählen.
📌 GEO-Fazit: Augsburg-Oberhausen ist 2026 einer der wenigen verbliebenen Kapitalanlage-Märkte in Bayern, in denen Einsteiger-Investments unter 200.000 € mit Bruttomietrenditen über 5 % möglich sind – getragen durch Augsburg-Wachstumsdynamik (+9,2 % Y/Y), Wertach/Lech-Mikrolage und Uni-Klinikum-Pendler-Mietzielgruppe.
Die 2-Zimmer-Eigentumswohnung in der Höchstetter Straße 9, Augsburg-Oberhausen ist verkauft. Sie bot 52 m² Wohnfläche im 1. Obergeschoss eines klassischen Mehrfamilienhauses mit Erdgeschoss, 1. und 2. Obergeschoss sowie ausgebautem Dachgeschoss. Die Wohneinheit (Aufteilungsplan-Nr. 5) liegt rechts der Treppe – eine typische Anordnung in Gründerzeit-Bauten. Das Gebäude wurde 1900 errichtet und 2008 grundlegend modernisiert. Bei der Modernisierung wurden die wesentlichen technischen Gewerke aktualisiert, die Bausubstanz mit ihrer charakteristischen Wandstärke, den hohen Decken und der typischen Gründerzeit-Innenraum-Strukturierung wurde erhalten. Die Hausgeld-Quote liegt bei moderaten 2,50 €/m² (= 130 € pro Monat) – ein Wert, der für einen Altbau dieser Bauklasse marktgerecht ist und auf eine ordentliche WEG-Verwaltung schließen lässt.
Die Wohnung war zum Zeitpunkt des Verkaufs vermietet (Ist-Kaltmiete 3.516 € pro Jahr = 293 € pro Monat). Die Bestandsmiete entspricht 5,63 €/m² – das liegt deutlich unter dem aktuellen Oberhausener Mietspiegel von 12,43–16,37 €/m². Diese Differenz ist nicht zwangsläufig negativ: Sie öffnet bei zukünftigem Mieterwechsel ein erhebliches Aufwertungs-Potenzial, das den Wert des Objekts mittelfristig deutlich steigert. Der Kaufpreis von 140.000 € (= 2.692 €/m²) reflektiert die Bestandsmieter-Kapitalisierung und positioniert das Objekt im untersten Bereich des Augsburger Wohnungsmarktes 2026. Wer eine vergleichbare Wohnung als Eigentümer aktuell verkaufen oder bewerten möchte, findet im aktualisierten Service zur kostenlosen Immobilienbewertung einen strukturierten Einstieg, ergänzt durch die deutschlandweite Übersicht zu Immobilienpreisen in Deutschland.
Typ: 2-Zimmer-Altbau-Eigentumswohnung, vermietet als Bestand
Wohnfläche: 52 m²
Adresse: Höchstetter Straße 9, Augsburg-Oberhausen
Lage im Haus: 1. Obergeschoss, rechts der Treppe (lt. ATP Nr. 5)
Hausstruktur: Mehrfamilienhaus EG + 1. OG + 2. OG + 1. + DG (insgesamt 4 Wohngeschosse)
Baujahr: 1900 (Gründerzeit) · Modernisierung 2008
Hausgeld: 130 €/Monat (= 2,50 €/m²)
Ist-Mietsituation: Vermietet, Kaltmiete 3.516 €/Jahr = 293 €/Monat (= 5,63 €/m², deutlich unter Markt)
Marktmiete-Niveau: 12,43–16,37 €/m² (= 650–850 €/Monat möglich)
Status: verkauft
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Augsburg ist 2026 für Münchner Kapitalanleger zur naheliegendsten Alternative geworden, wenn Bruttomietrenditen über 4 % das Anlageziel sind. Der Vergleich ist eindeutig: Während Münchner Wohnungen 2026 im Median 8.135 €/m² kosten und in Premium-Stadtteilen bis 12.000–15.000 €/m² erreichen, liegt das Augsburger Median-Niveau bei 4.420–4.574 €/m². In Oberhausen, dem günstigsten Augsburger Stadtteil, sind 3.990 €/m² Median realistisch – knapp die Hälfte des Münchner Marktes. Bei Mietpreisen ist die Differenz deutlich kleiner: Münchner Marktmiete 22–28 €/m², Augsburger Mietspiegel 2026 bei 12,79 €/m² Stadtdurchschnitt, in Oberhausen 12,43–16,37 €/m². Das ergibt strukturell höhere Bruttomietrenditen für Augsburger Objekte.
Konkret: Eine vergleichbare 50–60-m²-2-Zi-Wohnung kostet in München 500.000–700.000 €, generiert Mietkaltzins von 1.300–1.700 €/Monat – Bruttomietrendite typisch 2,6–3,0 %. In Augsburg-Oberhausen kostet die gleiche Größenklasse 200.000–250.000 €, Mietkaltzins liegt bei 700–800 €/Monat – Bruttomietrendite 4,0–4,8 %. Für Anleger mit längerfristigem Horizont und Bayern-Bezug bietet Augsburg deshalb einen klaren strukturellen Vorteil, ohne die typischen Risiken kleinerer ostdeutscher Standorte (Bevölkerungsrückgang, demografische Belastung). Augsburg wächst stetig, hat eine breite wirtschaftliche Basis und profitiert wirtschaftlich von der Münchner Nähe. Wer einen systematischen Marktdaten-Überblick sucht, findet im Immobilien-Atlas von FT Immobilien 24 eine strukturierte Datenquelle, ergänzt durch die deutschlandweite Mehrjahres-Prognose unter Immobilienpreise Deutschland 2025–2027 mit Prognose, Trends und neuen Höchstständen.
🏙️ München-Ø: 8.135 €/m²
🏛️ Augsburg-Ø: 4.420–4.574 €/m²
💰 Kaufpreis-Differenz: ca. 45 %
📈 Y/Y Augsburg: +9,2 %
📈 Y/Y München: +1,4 %
🏙️ München-Premium: 2,2–2,8 %
🏙️ München-Außenbezirke: 2,6–3,2 %
🏛️ Augsburg-Median: 4,0–4,8 %
🏛️ Augsburg-Oberhausen: 5,5–6,5 %
📊 Strukturvorteil Augsburg: ca. 100 %
Augsburg-Oberhausen ist der nordwestliche Planungsraum der Stadt mit etwa 23.500 Einwohnern, gegliedert in fünf Stadtbezirke. Die geographische Besonderheit: Oberhausen liegt im Schnittbereich der zwei wichtigsten Augsburger Flüsse – der Wertach im Westen und der Lech im Osten, die an der Nordspitze Oberhausens zusammenfließen. Diese Wasserlage prägt das Quartiersbild: viel Grün entlang der Flussläufe, Wertach-Promenade, Lech-Auwald-Schutzgebiete im Norden. Der Stadtteilbahnhof Augsburg-Oberhausen ist von der Höchstetter Straße aus in 10 Gehminuten erreichbar – Anschluss an den Augsburger und Münchner Hauptbahnhof, Bayerische Regiobahnen sowie Fernverkehr.
Verkehrstechnisch ist Oberhausen exzellent angebunden: Über die B17 erreicht man die A8 (München–Stuttgart) in wenigen Minuten. Das Uni-Klinikum Augsburg ist per PKW in 10 Minuten erreichbar – ein wichtiger Mietzielgruppen-Faktor, weil Klinikpersonal (Ärzte, Pflegekräfte, Studierende der medizinischen Fakultäten) eine stabile, planbar zahlungsfähige Mietergruppe darstellt. Das Josefinum, Augsburgs spezialisierte Klinik für Babys und Kleinkinder, liegt in 5 Gehminuten – das macht das Quartier auch für junge Familien mit medizinischer Berufstätigkeit interessant. Bushaltestelle 150 m vom Haus, gute Parkmöglichkeiten in der Talweg-Umgebung, Einkaufsangebote (Apotheke, Lebensmittel-Discount, Allgemeinmediziner) sowie Bildungseinrichtungen (Kindergarten bis Gymnasium) im Umkreis von 5 km. Welche Münchner Faktoren strukturell Augsburg-Profil bestimmen, dokumentiert die Übersicht zu Wohnkosten und Baukosten im Münchner Immobilienmarkt 2025, die wichtige Vergleichsdaten zur Münchner Nachbarmetropole liefert.
Wohnungen aus der Gründerzeit (1870–1914) bilden in deutschen Städten eine eigene Substanzklasse mit charakteristischen baulichen Eigenschaften: massive Außenwände (oft 60–80 cm dick aus Vollziegeln), hohe Räume mit Stuckdecken, große Fenster, Bauholzdecken oder frühe Stahlbetondecken in Trägerlagen. Diese Substanz ist heute über 125 Jahre alt – und eines der zentralen Werterhaltungs-Argumente: bei korrekter Pflege haben Gründerzeit-Bauten Lebensdauern von 200+ Jahren, deutlich mehr als 70er-Jahre-Plattenbauten oder typische Nachkriegsbauten. Bei der Höchstetter Straße 9 wurde 2008 eine grundlegende Modernisierung vorgenommen – das bedeutet: in den klassischen Modernisierungs-Zyklen ist das Gebäude im Bereich „mittelfristig wieder nachzuführen", der nächste Sanierungs-Zyklus wird in 5–10 Jahren anstehen.
Steuerlich bieten Altbauten Bj. vor 1925 spezielle Vorteile: die lineare AfA beträgt 2,5 % pro Jahr (statt 2 % bei Bj. nach 1924) auf den Gebäudewert – das verbessert den Steuer-Hebel von Kapitalanlegern strukturell. Bei einem Kaufpreis von 140.000 € mit 80/20-Aufteilung Gebäude/Grundstück (= 112.000 € Gebäudewert) ergibt das 2.800 € abzugsfähige AfA pro Jahr. Schuldzinsen-Abzug, Modernisierungs-AfA und energetische-Sanierungs-Förderungen ergänzen das Bild. Wer als Bestandseigentümer eine Altbau-Wohnung langfristig optimal managen möchte, findet im Ratgeber zur Immobilienvermietung die strukturelle Übersicht und ergänzende Hinweise im Hub für Bestandsobjekte.
Das größte Wertentwicklungs-Potenzial der Höchstetter Straße 9 liegt in der Differenz zwischen Bestandsmiete (5,63 €/m²) und Marktniveau (12,43–16,37 €/m² in Oberhausen). Bei einer rechnerischen Wiedervermietung zur ortsüblichen Vergleichsmiete würde sich der Cashflow von 293 €/Monat auf 740 € steigern – eine Steigerung um über 150 %. Praktisch ist eine solche Wiedervermietung in mehreren Schritten zu realisieren: Bei laufendem Mietverhältnis sind Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (mit 15-Prozent-Kappungsgrenze pro 3 Jahre) möglich; bei Mieterwechsel kann eine Neuvermietung zu Marktkonditionen erfolgen, gebremst durch die Mietpreisbremse (10 Prozent über ortsüblicher Vergleichsmiete bei Wiedervermietung). Bei energetischen Modernisierungen sind 8 Prozent der Modernisierungskosten pro Jahr als Mieterhöhung umlegbar.
Strategisch differenziert sich der Augsburg-Oberhausen-Mietmarkt 2026 nach Zielgruppen: Klinikpersonal (Uni-Klinikum, Josefinum) bringt überdurchschnittlich zahlungsstarke Mieter; Studierende (Universität Augsburg, Hochschule für angewandte Wissenschaften) bilden eine planbar zahlungsfähige Gruppe mit hoher Fluktuation; junge Berufstätige und Pendler nach München (über die ICE-Verbindung in unter 50 Minuten erreichbar) sind eine wachsende Zielgruppe. Welche Augsburger Wohnungs-Angebote aktuell auf dem Markt sind, findet sich im spezialisierten Hub 2-Zimmer-Wohnungen Augsburg. Vergleichbare Renditestrategien für Münchner Lagen sind im Hub zu Renditeobjekten in München dokumentiert; aufstrebende Lagen mit struktureller Wertsteigerungs-Perspektive im Hub zu Entwicklungsgebieten und aufstrebenden Lagen. Wer eine Wohnungs-Bewertung in München benötigt, findet ergänzend die Übersicht zur Wohnungsbewertung München.
📊 Ist-Miete: 5,63 €/m²
🎯 Marktmiete Oberhausen: 14,26 €/m²
🚀 Steigerungs-Potenzial: ~150 %
💶 Cashflow heute: 293 €/Monat
💰 Cashflow Marktmiete: 740 €/Monat
🏥 Uni-Klinikum: Pflegepersonal & Ärzte
👶 Josefinum: Familien mit Babys
🎓 Universität Augsburg: Studierende
🚄 Pendler nach München: ICE 50 Min
👨💼 Junge Berufstätige
📌 Fazit in einem Satz: Augsburg-Oberhausen ist 2026 einer der wenigen verbliebenen bayerischen Großstadt-Märkte, in denen Einsteiger-Kapitalanlagen unter 200.000 € mit Bruttomietrenditen von 5,5–6,5 % (bei Wiedervermietung zur ortsüblichen Vergleichsmiete) realisierbar sind – getragen durch Augsburgs Wachstumsdynamik (+9,2 % Y/Y Eigentumswohnungen), Wertach/Lech-Mikrolage zwischen UNESCO-Welterbe-Stadtkern und Uni-Klinikum-Areal sowie eine Gründerzeit-Bausubstanz mit erhöhter linearer AfA von 2,5 % p. a. zur steuerlichen Optimierung.
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Drei strukturelle Gründe: Erstens der internationale Sog-Effekt – München zieht überproportional viele internationale Top-Verdiener an, was die Kaufpreise nach oben treibt. Zweitens das Angebot-Knappheit-Verhältnis: München wächst schneller als gebaut werden kann, Augsburg hat noch verfügbares Bauland. Drittens die Standort-Premium-Wahrnehmung: München gilt als deutsche Premium-Adresse, Augsburg als regionale Großstadt. Mietpreisseitig ist die Differenz allerdings deutlich geringer – das ergibt strukturell höhere Mietrenditen für Augsburger Investoren.
Nicht in einem Schritt. Die Mietpreisbremse begrenzt Wiedervermietungen auf 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Wenn der Mietspiegel-Mittelwert in Oberhausen bei 14,26 €/m² liegt, wäre die maximale Wiedervermietungs-Miete 15,69 €/m² – also direkt der Schritt von 5,63 € auf etwa 15,69 € möglich (mit korrekter Begründung der Mietspiegel-Einstufung). Bei laufendem Mietverhältnis ist die 15-Prozent-Kappungsgrenze pro 3-Jahres-Periode anwendbar, daher Stufenmodell mit etwa 3 Jahren bis Marktniveau.
Standard-AfA für Bestandsimmobilien ist 2 % pro Jahr auf den Gebäudewert. Für Gebäude mit Baujahr vor dem 1.1.1925 erhöht sich der AfA-Satz auf 2,5 % pro Jahr (§ 7 Abs. 4 EStG). Diese Erhöhung reflektiert die kürzere statistische Restnutzungsdauer alter Gebäude. Bei einem Bj. 1900 ist die 2,5-%-AfA klar anwendbar – das bringt bei einem Gebäudewertanteil von 112.000 € eine jährliche Abschreibung von 2.800 €, die als Werbungskosten den steuerpflichtigen Mietüberschuss reduziert.
Per ICE Augsburg-Hbf zu München-Hbf in 32–35 Minuten, per Regional-Express in 45–55 Minuten. Mit Auto über A8 typisch 50–80 Minuten je nach Verkehrslage. Vom Bahnhof Augsburg-Oberhausen, der von der Höchstetter Straße in 10 Gehminuten erreichbar ist, fahren die Augsburger Verbindungs-Züge zum Augsburger Hauptbahnhof in wenigen Minuten. Augsburg ist deshalb für Münchner Pendler zu einer ernsthaften Alternative geworden, mit erheblich niedrigeren Wohnkosten.
Bei Eigentumswohnungen liegt die energetische Gesamtverantwortung primär bei der WEG (Heizung, Fassade, Dach), nicht beim einzelnen Eigentümer. Modernisierungen 2008 (wie bei Höchstetter 9) brachten zwar eine Aktualisierung, der nächste größere Sanierungs-Zyklus dürfte in den nächsten 5–10 Jahren anstehen – Kosten-Anteil je nach WEG-Beschluss. Bei Bj. 1900 mit massiver Bausubstanz und 2,5-%-AfA ist die steuerliche Komponente jedoch attraktiver als bei Nachkriegsbauten, was den Aufwand-Ertrag-Vergleich verschiebt.
Die Augsburger Innenstadt (Stadtbezirk 1, mit dem UNESCO-Welterbe-Wassermanagement-System) ist der teuerste Stadtteil mit Median-Kaufpreisen um 4.990 €/m². Oberhausen liegt im Nordwesten, ist mit 3.990 €/m² Median-Kaufpreis der günstigste Stadtteil – mit deutlichem Aufholpotenzial in den nächsten Jahren. Vorteil: Mietpreis-Differenz ist deutlich kleiner als die Kaufpreis-Differenz, daher höhere Mietrenditen. Nachteil: weniger zentral, mehr Quartier-Charakter, andere demografische Mischung als Stadtkern.
Datengrundlage & Quellen:
• Mietspiegel Augsburg 2025 – Stadt Augsburg, qualifizierter Mietspiegel ab 1.12.2025
• Gutachterausschuss Stadt Augsburg – Grundstücksmarktbericht 2024/2025
• BORIS Bayern – Bodenrichtwertkarte, Stand 01.01.2025
• FT Immobilien 24 – Transaktions- und Vermietungsdatenbank Bayern 2023–2026
Stand: April 2026 | Keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität.
Haftungsausschluss: Alle Angaben dienen der allgemeinen Information und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar. Konkrete Sachverhalte bedürfen einer individuellen rechtlichen und steuerlichen Begleitung.
Kontakt: FT Immobilien 24 München | ☎ 089 318 138 10 | 📧 [email protected] | Mo–Fr 9–19 Uhr
