Aktualisiert: Februar 2026 | Lesezeit: 12 Min. | Basis: Empirica Immobilienpreisindex, Gutachterausschuss München 2019, HWWI/Berenberg-Städteranking, Statistisches Bundesamt, Bundesbank-Immobilienpreisindikator
2019 markierte den Höhepunkt einer Dekade ununterbrochener Preissteigerungen – München dominierte mit Ø 7.509 €/m² das bundesweite Ranking. Doch wie haben sich diese Werte bis 2025 entwickelt? Dieser Rückblick ordnet die Preise von 2019 ein und zeigt, was Eigentümer heute wissen müssen – mit Vergleichsrechner und historischen Daten für München, Top-7-Städte und das bayerische Umland.
Wie waren die Immobilienpreise 2019?
München lag 2019 bei Ø 7.509 €/m² (Eigentumswohnungen) – unangefochtene Spitze bundesweit. Frankfurt folgte mit 5.058 €/m², Hamburg mit 4.586 €/m². Im Münchner Umland: Miesbach 5.615 €/m², Starnberg 5.613 €/m². Zum Vergleich: 2025 liegt München bei Ø 8.200 €/m² – ein Plus von +9,2 % trotz Zinsschock 2022–2023. Aktuelle Zahlen im Immobilienmarkt München 2024/2025.
Wie haben sich die Immobilienpreise in München entwickelt?
Vier Phasen: 2010–2019: Boom (+120 %, von ~3.400 auf 7.509 €/m²). 2020–2021: Corona-Beschleunigung (+18 %, Rekord 9.200 €/m²). 2022–2023: Zinswende (−8 bis −12 %, Rückgang auf ~8.000 €/m²). 2024–2025: Stabilisierung (+2,5 %/Jahr, aktuell Ø 8.200 €/m²). Wer 2019 kaufte: +9,2 % Wertzuwachs trotz Delle.
Sind die Immobilienpreise in München gesunken?
Ja – temporär. Vom Allzeithoch Q1/2022 (Ø 9.200 €/m²) bis zum Tiefpunkt Q2/2023 (Ø 8.000 €/m²): −12 %. Ursache: Zinswende (1,0 % → 4,2 %). Seit Q3/2023: Erholung auf 8.200 €/m² (+2,5 %/Jahr). Gegenüber 2019 (7.509 €/m²): immer noch +9,2 % im Plus. München hat selbst die stärkste Zinskorrektur seit 40 Jahren überstanden.
Wie stark sind die Immobilienpreise in den letzten 20 Jahren gestiegen?
München 2005–2025: von Ø 2.800 €/m² auf 8.200 €/m² = +193 % (Ø +5,5 %/Jahr). Inflationsbereinigt: +140 %. Zum Vergleich: DAX im selben Zeitraum +180 %, Gold +220 %. Münchner Immobilien haben jede Krise überstanden: Finanzkrise 2008, Euro-Krise 2011, Corona 2020, Zinswende 2022 – und stets neue Höchststände erreicht.
In welchem Jahr waren Immobilien am teuersten?
Q1/2022 – München erreichte Ø 9.200 €/m² (ETW) bei historischen Tiefstzinsen von 1,0 %. Danach: Zinsschock auf 4,2 % → Preisrückgang auf ~8.000 €/m². Für Käufer war 2019 rückblickend ein günstigerer Einstiegspunkt (7.509 €/m²) – aber 2024/2025 (8.200 €/m² bei sinkenden Zinsen) bietet wieder ein attraktives Fenster.
Warum sollte man eine Immobilie nach 10 Jahren verkaufen?
Wegen der Spekulationsfrist (§ 23 EStG): Vermietete Immobilien sind nach 10 Jahren Haltefrist beim Verkauf komplett steuerfrei. Wer 2019 kaufte, kann ab 2029 steuerfrei verkaufen. Beispiel: 500.000 € Kaufpreis 2019, aktuell 545.000 € Marktwert → 45.000 € Gewinn steuerfrei. Die aktuelle Zinsentwicklung 2025 beeinflusst den optimalen Zeitpunkt.
Soll man 2025 noch ein Haus kaufen?
Die Rahmenbedingungen sind historisch günstig verglichen mit 2022: Preise 8–12 % unter Allzeithoch, Zinsen bei 3,1–3,4 % (vs. 4,2 % in 2023), Mieten steigen +3,5–4 %/Jahr. München-Prognose: +2,5 %/Jahr Preisanstieg. Wer jetzt wartet, zahlt 2026 voraussichtlich mehr. Details: Kaufen statt Mieten – Entscheidungshilfe.
Was hat ein Haus 2020 gekostet?
München 2020: ETW Ø 7.800 €/m² (+3,9 % vs. 2019), Einfamilienhaus Ø 950.000–1.400.000 € je nach Lage. Corona-Effekt: zunächst Schockstarre (Q2/2020), dann Nachholboom (Q3–Q4). Umland: Starnberg 6.100 €/m², Dachau 5.300 €/m². Wer 2020 kaufte und heute den Marktwert prüft, stellt oft +5–15 % Wertzuwachs fest. Nutzen Sie unsere kostenlose Immobilienbewertung.
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| Stadt | Ø m²-Preis 2019 | Ø m²-Preis 2025 | Veränderung | Anstieg/Jahr |
|---|---|---|---|---|
| München | 7.509 € | 8.200 € | +9,2 % | +1,5 % |
| Frankfurt | 5.058 € | 5.400 € | +6,8 % | +1,1 % |
| Hamburg | 4.586 € | 5.300 € | +15,6 % | +2,4 % |
| Stuttgart | 4.225 € | 4.600 € | +8,9 % | +1,4 % |
| Berlin | 4.166 € | 4.900 € | +17,6 % | +2,7 % |
| Düsseldorf | 3.772 € | 4.200 € | +11,3 % | +1,8 % |
| Köln | 3.596 € | 4.000 € | +11,2 % | +1,8 % |
Berlin und Hamburg holten seit 2019 am stärksten auf. München bleibt mit Abstand teuerste Stadt – aber die prozentuale Steigerung fällt moderater aus als in Berlin (+17,6 %). Grund: Das Preisniveau war in München schon 2019 sehr hoch.
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| Landkreis | Ø m²-Preis 2019 | Ø m²-Preis 2025 | Veränd. |
|---|---|---|---|
| Miesbach | 5.615 € | 6.200 € | +10,4 % |
| Starnberg | 5.613 € | 6.400 € | +14,0 % |
| LK München | 5.586 € | 6.100 € | +9,2 % |
| Fürstenfeldbruck | 5.048 € | 5.600 € | +10,9 % |
| Ebersberg | 4.983 € | 5.400 € | +8,4 % |
| Dachau | 4.982 € | 5.500 € | +10,4 % |
| Freising | 4.404 € | 4.900 € | +11,3 % |
| Erding | 4.384 € | 4.800 € | +9,5 % |
Sie haben 2019 gekauft? Berechnen Sie den geschätzten Wertzuwachs je nach Kaufjahr, Lage und Preisentwicklung:
Geschätzter Wert heute
546.000 €
Wertzuwachs (€)
+46.000 €
Kaufpreis/m² damals
6.667 €
Geschätzter m²-Preis heute
7.280 €
Steuerfrei ab
2029
💡 Kauf 2019 für 500.000 € → geschätzter Marktwert 2025: 546.000 € (+46.000 €). Kaufpreis war 6.667 €/m², heute geschätzt 7.280 €/m². Steuerfreier Verkauf ab 2029 möglich.
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| Jahr | Ø m²-Preis ETW | Veränd./Vorjahr | Bauzins (10 J.) | Ø Kaltmiete/m² |
|---|---|---|---|---|
| 2019 | 7.509 € | +8,7 % | 1,2 % | 16,50 € |
| 2020 | 7.800 € | +3,9 % | 0,9 % | 17,20 € |
| 2021 | 8.600 € | +10,3 % | 1,0 % | 18,00 € |
| 2022 | 9.200 € | +7,0 % | 3,5 % | 18,80 € |
| 2023 | 8.000 € | −13,0 % | 4,2 % | 19,80 € |
| 2024 | 8.050 € | +0,6 % | 3,4 % | 20,50 € |
| 2025 | 8.200 € | +1,9 % | 3,2 % | 21,50 € |
Bemerkenswert: Während die Kaufpreise 2022–2023 um −13 % fielen, stiegen die Mieten durchgängig (+4 %/Jahr). Wer 2019 kaufte und vermietet, hat +30 % höhere Mieteinnahmen bei +9 % Wertzuwachs – die Rechnung geht auf.
Selbst der stärkste Zinsschock seit 40 Jahren (1 % → 4,2 %) hat München nicht unter das 2019-Niveau gedrückt. Aktuell +9,2 % über 2019. Keine andere Anlageklasse liefert diese Kombination aus Wertstabilität + laufendem Ertrag (Miete) + Steuervorteilen.
Kaufpreise: 2019 → 2022 (+22 %), 2022 → 2023 (−13 %). Mieten: jedes einzelne Jahr gestiegen – von 16,50 €/m² (2019) auf 21,50 €/m² (2025) = +30 %. Vermieter profitieren von Mietsteigerung unabhängig von Kaufpreisschwankungen.
Wer 2019 kaufte: +9 %. Wer 2022 kaufte (Allzeithoch): −12 %, aber durch Mieteinnahmen + Tilgung trotzdem net-positiv. Entscheidend ist nicht der perfekte Zeitpunkt, sondern die langfristige Haltedauer (≥10 Jahre).
Starnberg: +14 % seit 2019, Fürstenfeldbruck: +10,9 %, Freising: +11,3 %. Umland-Landkreise steigen prozentual stärker als die Stadt. Grund: Homeoffice-Trend, bessere Infrastruktur, noch erschwingliche Preise. Für Anleger: Umland bietet oft bessere Renditen bei solider Wertsteigerung.
Der Unterschied zwischen gefühltem Wert (2019-Kaufpreis) und realem Marktwert 2025: Ø 38.000–65.000 € in München. Wer den Marktwert nicht kennt, kann weder Verkauf noch Anschlussfinanzierung noch Mietanpassung optimal entscheiden. Kostenlose Immobilienbewertung = der erste Schritt.
Kaufpreis 2019: Ø 7.509 €/m². Marktwert 2025: Ø 8.200 €/m² = +691 €/m² Wertzuwachs. Bei 80 m² ETW: +55.280 € stille Reserve – ohne dass Sie etwas getan haben. Gleichzeitig: Miete von 16,50 auf 21,50 €/m² gestiegen = +5 €/m² mehr Einnahmen/Monat = +400 €/Monat mehr als 2019. Ab 2029: steuerfreier Verkauf möglich (10-Jahres-Frist). Kennen Sie den realen Marktwert Ihrer Immobilie – nicht den geschätzten, sondern den tatsächlichen?
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Seit 2019 hat sich der Münchner Immobilienmarkt durch Boom, Zinswende und Erholung stark verändert. Der Kaufpreis von damals sagt nichts über den heutigen Marktwert. Viele Eigentümer unterschätzen ihren Immobilienwert um 38.000–65.000 €. Unsere Bewertung basiert auf aktuellen Transaktionsdaten des Gutachterausschusses – nicht auf Portaldurchschnitten. Über 3.200 Eigentümer vertrauen bereits auf unsere kostenlose Immobilienbewertung.
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Im Jahr 2019 lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in München bei 7.509 €/m² – unangefochtene Spitze bundesweit. Zum Vergleich: Frankfurt (5.058 €), Hamburg (4.586 €), Berlin (4.166 €). Der inflationsbereinigte Kaufpreisanstieg betrug +8,7 % gegenüber 2018. Heute (2025): 8.200 €/m² – ein Plus von 9,2 % gegenüber 2019.
Miesbach (5.615 €/m²) und Starnberg (5.613 €/m²) lagen fast gleichauf an der Spitze. Landkreis München folgte mit 5.586 €/m², Fürstenfeldbruck mit 5.048 €/m². Alle bayerischen Spitzenlandkreise haben seit 2019 weiter zugelegt: Starnberg +14 %, Fürstenfeldbruck +10,9 %, Freising +11,3 %. Das Münchner Umland bleibt Deutschlands teuerste Region.
Vier Haupttreiber: 1. Historisch niedrige Zinsen (1,0–1,5 % Bauzins), 2. Bevölkerungswachstum München (+25.000/Jahr), 3. Begrenztes Bauland (nur 2–3 % der Stadtfläche neu bebaubar), 4. Starke Wirtschaft (BMW, Siemens, Allianz, DAX-Konzerne). Diese Kombination trieb die Preise über eine Dekade um +120 % nach oben – von 3.400 €/m² (2010) auf 7.509 €/m² (2019).
Die Zinswende der EZB: Bauzinsen stiegen von 1,0 % (Q1/2022) auf 4,2 % (Q4/2023). Eine 500.000 € Finanzierung kostete plötzlich 2.583 € statt 1.250 €/Monat. Die Nachfrage brach ein, Preise fielen in München um −12 % (9.200 → 8.000 €/m²). Seit Q3/2023: Stabilisierung und Erholung. Aktuell (2025): 8.200 €/m² bei Zinsen von 3,2 %.
Ja – trotz Zinswende. Kaufpreis 2019: 7.509 €/m², Marktwert 2025: 8.200 €/m² = +9,2 %. Plus Mieteinnahmen (Ø 18 €/m² → 21,50 €/m²), Tilgungsgewinn, Steuerersparnis (AfA). Gesamtrendite auf Eigenkapital: geschätzt 6–9 % p.a. Wer mit 20 % EK kaufte und vermietet, hat sein eingesetztes Kapital in 6 Jahren verdoppelt.
München-Prognose: +2,0–3,0 % Kaufpreissteigerung/Jahr (moderat, aber stetig). Mieten: +3,5–4,5 %/Jahr (stärker als Kaufpreise). Zinsen: voraussichtlich 2,8–3,5 % (leicht sinkend). Treiber: Wohnraummangel (0,2 % Leerstand), Urbanisierung, ESG-Anforderungen (Sanierung erhöht Preisdruck auf Altbauten). Risiko: neue Zinsschocks bei Inflation > 3 %.
Steuerlich: ab 2029 (10-Jahres-Spekulationsfrist). Marktstrategisch: wenn Zinsen weiter sinken und Nachfrage steigt (voraussichtlich 2026–2028). Für vermietete Objekte: Verkauf erst nach Mietanpassung (höherer Ertragswert = höherer Kaufpreis). Grundregel: Marktwert vor Verkaufsentscheidung prüfen – der gefühlte Wert liegt oft 38.000–65.000 € neben dem realen.
Ja – erheblich. Angebotspreise (Portale) liegen in München Ø 5–10 % über den tatsächlichen Transaktionspreisen. 2023 (Käufermarkt): sogar 12–15 % Verhandlungsspielraum. 2025: wieder Verkäufermarkt mit nur 2–5 % Differenz. Der Gutachterausschuss erfasst reale Kaufpreise – diese Daten nutzen wir für unsere Bewertung.
Massiv – und zunehmend. 2019: Energieklasse spielte kaum eine Rolle. 2025: Klasse A–C erzielen +10–18 % Aufschlag, Klasse F–H erleiden −15–25 % Abschlag. Grund: GEG 2024, CO₂-Steuer, EU-Gebäuderichtlinie. Für 2019-Käufer: Wer seitdem energetisch saniert hat, profitiert doppelt – Werterhalt + höherer Marktwert.
Kostenlose Immobilienbewertung auf Basis aktueller Transaktionsdaten (nicht Portalschätzungen). Analyse: Marktwert 2025 vs. Kaufpreis 2019 → realer Wertzuwachs. Beratung: Halten, verkaufen oder Miet optimieren? Steuerliche Planung (Spekulationsfrist 2029). Über 3.200 Eigentümer nutzen bereits unseren Service – 87 % sagen: „Hätte ich den Marktwert früher gewusst, hätte ich anders entschieden."
Quellen & Grundlagen: Empirica Immobilienpreisindex 2019, Gutachterausschuss München Marktbericht 2019/2020, HWWI/Berenberg-Städteranking, Statistisches Bundesamt (Baugenehmigungen, Baukosten), Bundesbank-Immobilienpreisindikator, JLL Investmentmarktbericht München 2024/2025, Interhyp Zinsbericht Q1/2026.
Hinweis: Historische Daten basieren auf Durchschnittswerten; individuelle Objekte können abweichen. Prognosen sind keine Garantien. Für eine individuelle Bewertung nutzen Sie unsere kostenlose Immobilienbewertung. Stand: Februar 2026.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
„Die persönliche Betreuung war außergewöhnlich. FT Immobilien 24 hat nicht nur meine Wohnung schnell verkauft, sondern auch eine Lösung gefunden, die perfekt zu meiner Situation passte. Kompetent, engagiert und absolut kundennah.“
– Karin M., Verkäuferin aus Unterföhring
12. März 2025
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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– Thomas R., Käufer aus München-Schwabing
28. Juni 2025
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5. Oktober 2025
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3. August 2025
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– Andreas F., Käufer aus Ismaning
22. September 2025
*Quellen: Empirica, Statistisches Bundesamt, Berechnungen HWWI
