Aktualisiert: Juli 2026 | Autor: Franco Tortorici, FT Immobilien 24 | Datenbasis: Gutachterausschuss München, eigene Transaktionen im Bezirk 23 | Lesezeit: 9 Min.
Allach-Untermenzing ist Münchens gartenstädtischster Bezirk – über 80 Prozent des Wohnbestands sind Ein- und Zweifamilienhäuser, verteilt zwischen Würmufer, Allacher Forst und den alten Dorfkernen. Häuser kosten 850.000 bis 1,3 Millionen Euro, die begehrten Würm-Lagen darüber; Wohnungen erzielen 6.800 bis 8.200 Euro pro Quadratmeter. Dazu kommt der Industrie-Anker: Die Werke im Bezirksnorden gehören zu den beschäftigungsstärksten Standorten des Münchner Nordwestens. Für 2027 erwarten wir stabile bis leicht steigende Preise – getragen von der Erbwelle im Haussegment und der chronischen Knappheit an Familienobjekten mit S-Bahn-Anschluss.
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Der 23. Bezirk gliedert sich in drei Zonen. Untermenzing im Süden ist die grüne Fortsetzung Obermenzings entlang der Würm: alte Dorfstrukturen um St. Martin, Landhaus- und Siedlerbebauung an den Flussschleifen – die begehrtesten Adressen des Bezirks. Allach in der Mitte vereint den historischen Dorfkern um St. Peter und Paul mit den Siedlungszügen der Zwischen- und Nachkriegszeit sowie dem S-Bahn-Halt der S2 als Pendler-Rückgrat. Der Industriegürtel im Norden – zwischen Bahnlinie und Stadtgrenze – beherbergt die großen Werksareale und Gewerbeflächen, die den Bezirk seit über hundert Jahren zum Arbeitsstandort machen, inklusive laufender Konversions- und Nachverdichtungsprojekte an den Rändern. Das Lebensgefühl beschreibt Wohnen in Allach-Untermenzing.
Der Bezirk ist ein Haus-Markt mit Wohnungs-Beimischung – und hat die Zinskorrektur im finanzierungsabhängigen Familiensegment deutlich gespürt; seit 2025 läuft die Erholung. Aktuell kosten Reihenhäuser und Doppelhaushälften 850.000 bis 1,3 Millionen Euro, freistehende Häuser in den Würm- und Waldrand-Lagen Untermenzings ab 1,4 Millionen Euro aufwärts – bei älteren Objekten dominiert der Bodenwert. Eigentumswohnungen – überwiegend in jüngeren Anlagen und Nachverdichtungsprojekten – erzielen 6.800 bis 8.200 Euro pro Quadratmeter. Der Vergleichsbefund: Allach-Untermenzing handelt 10 bis 15 Prozent unter dem benachbarten Obermenzing – bei derselben Würm und demselben Grün. Die laufende Datenreihe führt unsere Seite Immobilienpreise Allach-Untermenzing 2025/2026; die Gesamtmarkt-Einordnung die München Immobilienmarkt Prognose 2027.
Kein Münchner Bezirk ist so sehr Haus-Markt wie Allach-Untermenzing: Über 80 Prozent des Wohnbestands sind Ein- und Zweifamilienhäuser – gebaut von der Siedlergeneration der 1930er bis 1970er, gehalten über Generationen, und jetzt in der großen Übergabe. Die typische Konstellation ist die münchenweite in Reinform: Siedlerhaus mit Modernisierungsbedarf auf 500 bis 900 Quadratmetern Grund, mehrere Miterben, und zwei Käufergruppen mit gegensätzlichen Kalkülen – die Familie, die Würm, Wald und S2 sucht, und der Bauträger, der Teilung und Doppelhaus-Neubau rechnet. Zwischen beiden Geboten liegen auf den großzügigen Bezirksparzellen regelmäßig sechsstellige Beträge; die Dreifach-Bewertung aus Gebäude-, Boden- und Entwicklungswert vor dem Marktstart entscheidet den Weg. Die Schritte begleitet Geerbtes Haus verkaufen Allach-Untermenzing; die stadtweite Mechanik unsere Übersicht Immobilienpreise Häuser München 2027.
Was viele beim Gartenstadt-Bild übersehen: Allach ist einer der traditionsreichsten Industriestandorte Münchens – die Werksareale im Bezirksnorden bündeln tausende Industriearbeitsplätze und gehören zu den beschäftigungsstärksten Standorten des Nordwestens, mit laufenden Investitionen in die Standorte. Für den Wohnungsmarkt wirkt das doppelt: Die Beschäftigten-Nachfrage – vom Facharbeiter bis zur Ingenieurin – stützt Miete und Kauf im Bezirk und den Nachbargemeinden; und die Flächendynamik an den Rändern des Gürtels bringt punktuell Konversions-Wohnprojekte hervor, deren Erstbezugspreise als lokale Anker wirken. Die Kombination aus Industrie-Lohnzetteln und Gartenstadt-Wohnen macht den Bezirk zum seltenen Fall eines Familienmarkts mit eigener Beschäftigungsbasis – ein Stabilitätsfaktor, den reine Schlafviertel nicht bieten.
Die Käuferschicht ist familien- und pendlergeprägt: Familien, die das Paket aus Garten, Würm und S2 suchen und Obermenzing nicht mehr bezahlen wollen – der Nachbar-Pillar Immobilienmarkt Pasing-Obermenzing 2027 zeigt den Vergleichsmarkt; Werks-Beschäftigte, die arbeitsplatznah kaufen; Kapitalanleger im jüngeren Wohnungssegment – die Kalkulationsbasis liefert der Mietspiegel Allach-Untermenzing; und Bauträger, die systematisch nach teilbaren Siedlerparzellen suchen – die Bodenwert-Grundlagen liefert Grundstück verkaufen Allach-Untermenzing. Das Angebot hält mit keiner dieser Gruppen Schritt – besonders im Würm-Segment.
Für Anleger ist Allach-Untermenzing ein Nischenmarkt mit eigener Logik: Das kleine Wohnungssegment trifft auf eine Mieternachfrage aus Werks-Beschäftigten und Familien, die im Haus-Bezirk kaum Alternativen findet – Leerstand ist praktisch unbekannt, und die jüngeren Anlagen der Nachverdichtungsprojekte bieten planbare Bewirtschaftung ohne Altbau-Risiken. Dazu kommt die Sonderoption Zweifamilienhaus: Im Bezirk mit 80 Prozent Hausbestand ist das vermietete Zweifamilienhaus die klassische Kombination aus Eigennutzung und Rendite. Welche Strategie zur eigenen Situation passt, ordnet unsere Übersicht Kapitalanlage Immobilien München 2027 ein.
Drei Verkäufer-Wahrheiten für die Gartenstadt. Erstens: Die Würm macht die Mikrolage – Flussnähe, Waldrand und Dorfkern-Distanz gehören quantifiziert ins Exposé; sie tragen die Aufschläge des Bezirks. Zweitens: Beim Siedlerhaus zählt der Boden – Grundstücksgröße und Teilbarkeit entscheiden zwischen Familienpreis und Bauträger-Gebot; die Dreifach-Bewertung vor dem Marktstart ist Pflicht. Drittens: Die Käufer sind finanzierungsabhängig – realistischer Startpreis, vollständige Unterlagen und ein belastbarer Energieausweis entscheiden über das Tempo. Konkrete Verkaufsdaten liefert Wohnung verkaufen Allach-Untermenzing; den Gesamtablauf begleitet Immobilie verkaufen in Allach-Untermenzing.
Für 2027 erwarten wir in Allach-Untermenzing stabile bis leicht steigende Preise: Die Erbwelle bringt zwar mehr Hausangebot als früher, trifft aber auf eine Familien- und Bauträger-Nachfrage, die es verlässlich absorbiert – und die Obermenzing-Lücke von 10 bis 15 Prozent bietet Aufholraum bei identischer Landschaft. Unser Fazit: Der Bezirk 23 ist Münchens ehrlichster Haus-Markt – hier entscheidet nicht das Spektakel, sondern die präzise Bewertung von Boden, Teilbarkeit und Mikrolage über sechsstellige Unterschiede. Verkäufer sollten genau dort ansetzen, Käufer die Würm-Lücke zu Obermenzing nutzen. Beides beginnt mit einer aktuellen Bewertung – sprechen Sie mit uns.
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Jetzt Ratgeber finden → 100 % kostenlos · keine AnmeldungReihenhäuser und Doppelhaushälften kosten 850.000 bis 1,3 Millionen Euro, freistehende Häuser in den Würm- und Waldrand-Lagen Untermenzings ab 1,4 Millionen Euro aufwärts. Bei älteren Objekten dominiert regelmäßig der Bodenwert.
Eigentumswohnungen – überwiegend in jüngeren Anlagen und Nachverdichtungsprojekten – erzielen 6.800 bis 8.200 Euro pro Quadratmeter. Das Wohnungssegment ist klein: Über 80 Prozent des Bezirksbestands sind Ein- und Zweifamilienhäuser.
Der Abstand von 10 bis 15 Prozent hängt am Image und am Industriegürtel-Etikett – nicht an der Landschaft: Würm, Wald und Dorfkerne sind dieselben. Für Familien, die Obermenzing nicht mehr bezahlen wollen, ist genau diese Lücke das Kaufargument.
Stabilisierend: Die Werksareale bündeln tausende Arbeitsplätze und machen den Bezirk zum seltenen Fall eines Familienmarkts mit eigener Beschäftigungsbasis. Die Beschäftigten-Nachfrage stützt Miete und Kauf, und Konversionsprojekte an den Gürtelrändern setzen punktuell neue Preisanker.
Das entscheiden Grundstücksgröße und Teilbarkeit: Auf den typischen 500 bis 900 Quadratmeter Parzellen rechnet der Bauträger Teilung und Doppelhaus-Neubau und liegt dann regelmäßig vorn; bei kleineren oder unteilbaren Grundstücken gewinnt der Familienkäufer. Die Dreifach-Bewertung vor dem Marktstart zeigt den Weg.
Flusslauf, alte Baumbestände und Landhaus-Atmosphäre bei Stadttarif und S2-Anschluss – eine Kombination, die im Münchner Stadtgebiet nur das Würmtal bietet. Objekte an den Flussschleifen kommen selten an den Markt und tragen die höchsten Aufschläge des Bezirks.
Familien mit dem Garten-Würm-S2-Paket, Werks-Beschäftigte mit kurzem Arbeitsweg, Kapitalanleger im jüngeren Wohnungssegment und Bauträger auf der systematischen Suche nach teilbaren Siedlerparzellen.
Voraussichtlich stabil bis leicht steigend: Die Erbwelle bringt mehr Angebot, das die Familien- und Bauträger-Nachfrage verlässlich absorbiert – und die Obermenzing-Lücke bietet Aufholraum bei identischer Landschaft.
Über diese Analyse: Erstellt von Franco Tortorici, FT Immobilien 24, Immobilienmakler in München seit 2007 mit laufender Transaktionspraxis im Münchner Nordwesten. Datenbasis: Gutachterausschuss München, Mietspiegel München, eigene Verkäufe. Stand: Juli 2026.
Hinweis: Genannte Preisspannen sind Marktdurchschnitte; Würm-Lagen und Grundstücke mit Teilungspotenzial erfordern grundsätzlich eine Einzelbewertung.
