Aktualisiert: Mai 2026 | Fachbereich: Vermietung · Familien & Pendler · ICE-Bahnhof · U5-Verlängerung | Stadtbezirk: München Pasing-Obermenzing (Bezirk 21) | Erfahrung: 20 Jahre Münchner Mietmarkt
Marktgerechte Kaltmiete, realistische Vermietungsdauer und passende Bewerberklientel für Ihre Wohnung in einer der sechs Sublagen – in unter 30 Sekunden.
Indikation auf Basis Mietspiegel München 2025 (gültig bis 2027), Vermarktungsdaten Pasing-Obermenzing 2024–2026 · Finale Mietempfehlung erfolgt nach Vor-Ort-Begehung.
🚆 Marktlage Pasing-Obermenzing Mai 2026
Mit der laufenden U5-Verlängerung vom Laimer Platz nach Pasing, den 2.400 neuen Wohnungen an der Paul-Gerhardt-Allee und der unveränderten ICE- und Fernverkehrs-Funktion des Pasinger Bahnhofs steht der Bezirk vor einem strukturellen Aufwertungsschub. Wer die familienorientierte Klientel und die Pendler-Achse versteht, vermietet stabil und langfristig.
Wohnung vermieten Pasing-Obermenzing – die Kurzfassung: Der Münchner Stadtbezirk 21 entstand 1992 aus der Fusion zweier sehr unterschiedlicher ehemaliger Gemeinden. Pasing – bis 1938 eigenständige Stadt – ist heute der urbane Verkehrsknoten im Münchner Westen mit ICE-Bahnhof, Pasing-Arcaden und Marienplatz. Obermenzing ist ein gehobenes Villenviertel um das Schloss Blutenburg und den alten Dorfkern an der Pfarrkirche St. Georg. Realistische Kaltmieten liegen zwischen 14 und 27 €/m² – mit Mietniveau deutlich unter Innenstadt, dafür mit sehr stabiler Familien-Klientel und niedriger Fluktuation. Mediankaltmiete Q2/2026: 20,40 €/m². Vermietungsdauer marktgerecht eingepreister Wohnungen: 12 Tage im Median.
Beide Stadtteile waren historisch eigenständige Gemeinden – Pasing wurde 1818 zur Gemeinde, 1905 zur Stadt und 1938 nach München zwangseingemeindet. Obermenzing wurde erst 1818 selbstständige Gemeinde und 1938 ebenfalls eingemeindet. 1992 wurden beide zum heutigen Stadtbezirk 21 zusammengefasst. Für Vermieter sind sie weiterhin zwei sehr unterschiedliche Märkte: Pasing urban und pendlerorientiert, Obermenzing gehoben und familienorientiert.
Wer im westlichsten Münchner Stadtbezirk eine Wohnung vermietet, profitiert von einer ungewöhnlichen historischen Konstellation. Pasing wurde 1938 als damals fünftgrößte Stadt Oberbayerns nach München zwangseingemeindet und kämpfte noch jahrzehntelang um die Wiederherstellung der Selbstständigkeit. Obermenzing musste sich im selben Jahr fügen. Erst 1992 wurden die beiden ehemaligen Gemeinden zum heutigen Stadtbezirk 21 zusammengelegt – und haben seither eine arbeitsteilige Bezirksidentität entwickelt: Pasing als urbaner Verkehrsknoten und Versorgungszentrum des Münchner Westens, Obermenzing als gehobenes Wohnumfeld.
Anders als die Innenstadtbezirke lebt der Mietmarkt in Pasing-Obermenzing nicht von Tech- oder Kreativklientel, sondern von einer stabilen Familien- und Pendler-Basis. Der ICE-Halt am Pasinger Bahnhof, die S-Bahn-Stammstrecke (S3, S4, S6, S8), die Anbindung an die A8 Richtung Stuttgart und Augsburg sowie die geplante U5-Endhaltestelle machen den Bezirk zum westlichen Pendler-Anker der Region. Familien finden hier Mietniveaus, die in der Innenstadt unbezahlbar geworden sind – mit hochwertiger Schul-, Kita- und Versorgungs-Infrastruktur.
Die Mediankaltmiete in Pasing-Obermenzing liegt im zweiten Quartal 2026 bei rund 20,40 €/m² – gut 30 % unter den Innenstadt-Bezirken wie Maxvorstadt oder Ludwigsvorstadt. Das ist für viele Münchner Familien der entscheidende Vermietungs-Vorteil: ein 4-Zimmer-Reihenhaus an der Maria-Eich-Straße ist hier zu einem Mietpreis erreichbar, der innerstädtisch keiner Familie mehr offensteht. Eine fundierte Marktorientierung über den Mietspiegel München Pasing-Obermenzing ist hier die Grundlage – die Sublagen-Kenntnis der entscheidende Hebel für die richtige Einpreisung.
Die folgende Tabelle zeigt typische Kaltmietspannen im Stadtbezirk 21 auf Basis Mietspiegel München 2025 (gültig bis 2027) und der eigenen Vermarktungsdaten Q1–Q2/2026. Sanierte Gründerzeit-Wohnungen in den Villenkolonien Neupasing und Reihenhäuser in Obermenzing erzielen 1,50 bis 3,00 €/m² über den Tabellenwerten. Neubau-Wohnungen an der Paul-Gerhardt-Allee sind als Erstvermietung von der Mietpreisbremse ausgenommen.
| Baujahr | Einfach / unsaniert | Modernisiert | Hochwertig / Premium |
|---|---|---|---|
| Gründerzeit / Exter-Villa vor 1919 | 16,00 – 18,50 €/m² | 19,00 – 22,00 €/m² | 22,50 – 25,50 €/m² |
| 1919 – 1948 | 14,50 – 17,00 €/m² | 17,50 – 20,00 €/m² | 20,50 – 23,00 €/m² |
| 1949 – 1977 | 14,00 – 16,50 €/m² | 16,50 – 19,00 €/m² | 19,00 – 21,50 €/m² |
| 1978 – 2005 | 15,50 – 18,00 €/m² | 18,00 – 20,50 €/m² | 20,50 – 23,00 €/m² |
| Neubau ab 2011 | 18,50 – 21,00 €/m² | 21,00 – 23,50 €/m² | 24,00 – 27,00 €/m² |
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Werte in €/m² Kaltmiete pro Monat. Reihenhäuser und Einfamilienhäuser in Premium-Lagen Obermenzings können individuell vereinbart bei 22–28 €/m² liegen. Möbliert vermietete Wohnungen für Wochenend-Pendler aus Augsburg, Stuttgart und Frankfurt erzielen 20–30 % Aufschlag.
Innerhalb des Bezirks unterscheiden sich die sechs Sublagen um 4–7 €/m². Das ist eine spürbare, aber weniger extreme Spannweite als in Neuhausen-Nymphenburg oder Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Wer hier richtig einpreist, profitiert besonders bei den Villenkolonien (Exter-Bauten Neupasing) und den Obermenzinger Premium-Adressen.
Pasing-Obermenzing besteht aus sechs Sub-Quartieren, die historisch und städtebaulich unterschiedlich gewachsen sind. Wer eine Wohnung pauschal als „Pasing" einpreist, verschenkt regelmäßig Mieteinnahmen – gerade in den Exter-Villenkolonien und den Premium-Obermenzinger Lagen.
Das urbane Herz des Bezirks: Pasinger Marienplatz, Stadtpfarrkirche Mariä Geburt, Pasinger Viktualienmarkt (seit 1907), Pasing-Arcaden mit knapp 150 Handels- und Gastronomie- Betrieben sowie der Pasinger Bahnhof als ICE-Halt mit der Stammstrecke. Gründerzeit-Wohnhäuser entlang Lortzingstraße, Gleichmannstraße und Planeggerstraße. Klientel: junge Berufstätige, urbane Familien, Pendler.
Die historische Villenkolonie wurde ab 1894 vom Münchner Architekten August Exter und seinen Nachfolgern (Louis Ende für die Waldkolonie) gebaut – eine der bekanntesten Münchner Bürger-Villenkolonien der Gründerzeit. Heute steht der Bestand überwiegend unter Denkmal- bzw. Ensembleschutz. Klientel: gehobene Bürger-Familien mit Sinn für historische Substanz, Akademiker mit Wertschätzung für saniertes Originalflair.
Rund um den alten Dorfkern an der Pfarrkirche St. Georg (urkundlich seit 1315), entlang Pippinger Straße und Verdistraße sowie in der Siedlung „Am Durchblick" zwischen Schloss Nymphenburg und Blutenburg hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein weiträumiges Villenviertel mit Ein- und Zweifamilienhäusern entwickelt. Eine der exklusivsten Wohnlagen Münchens – in der Wahrnehmung weiterhin auf Augenhöhe mit den Villenkolonien Bogenhausens und Solln.
Westlicher Teilbereich Obermenzings entlang der Würm mit dem Schloss Blutenburg (urkundlich 1432) und der Filialkirche St. Wolfgang in Pipping. Dörflicher Charakter, viel Grün, etwas abgelegener und ruhiger als das eigentliche Obermenzing. Beliebte Familienlage – mit den Spazierwegen entlang der Würm als Naherholungs-Faktor.
Auf den ehemaligen Gewerbeflächen östlich der Paul-Gerhardt-Allee entsteht das größte aktuelle Neubau-Quartier des Bezirks: rund 2.400 neue Wohnungen und bis zu 800 Arbeitsplätze mit kompletter sozialer Infrastruktur. Erstbezüge laufen seit 2025/2026. Wegen der Erstvermietungs-Logik (Erstbezug nach Oktober 2014) sind die meisten Wohnungen von der Mietpreisbremse ausgenommen – was für Vermieter eine entscheidende Kalkulations-Grundlage ist.
Das südlichere Pasing entlang Landsberger Straße und am Westbad: gemischte Wohnungsbau-Mehrheit aus Nachkriegs- und 1970er-Jahre-Beständen mit einzelnen Neubau-Projekten. Höhere Verkehrsbelastung durch die Landsberger Straße, dafür sehr gute S-Bahn-Anbindung an die Stammstrecke. Mietniveau liegt unter dem Bezirksdurchschnitt – bei stabiler Vermietungsfähigkeit.
Durchschnittliche Tage bis Mietvertragsabschluss. Quelle: Eigene Vermittlungsstatistik FT Immobilien 24 Pasing-Obermenzing, n = 152 Mietvermittlungen 2024–2026.
Anders als in den Münchner Innenstadtbezirken ist die Bewerberstruktur in Pasing-Obermenzing klar und stabil. Drei Hauptzielgruppen prägen den Mietmarkt – und alle drei sind tendenziell langfristig orientiert. Die durchschnittliche Mietdauer im Bezirk liegt mit 5,1 Jahren deutlich über dem Münchner Schnitt von 3,3 Jahren.
Berufstätige Eltern mit ein bis drei Kindern, die in der Innenstadt arbeiten, aber dort keine 4-Zimmer-Wohnung mehr finden. Hochgeschätzte Schulinfrastruktur: 4 Gymnasien, 5 Grundschulen, dichtes Kita-Netz. Mietbudget 1.700–2.800 € warm. Mietverhältnisse oft 7–12 Jahre.
Senior-Manager und Spezialisten mit Wochen-Pendelroutine zu Konzernzentralen in Süddeutschland: ICE-Verbindung ab Pasing nach Stuttgart in 2:10 h, nach Frankfurt in 3:15 h. Suchen 1–3-Zimmer-Wohnungen, oft möbliert. Mietbudget 1.500–2.500 € warm.
Anwälte, Notare, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Ingenieure und Pensionäre mit dem Wunsch nach gehobenem Wohnumfeld. Bevorzugen Reihenhäuser, Einfamilienhäuser und größere Wohnungen in Obermenzing. Mietbudget 2.500–4.000 € warm. Sehr stabile Klientel.
Die drei Hauptzielgruppen haben eine Gemeinsamkeit, die Pasing-Obermenzing wirtschaftlich besonders kalkulierbar macht: niedrige Fluktuation. Münchner Familien wechseln ungerne, wenn die Kinder eingeschult sind; Pendler bleiben so lange im Vertrag, wie ihre Konzern-Entsendung läuft (typisch 3–5 Jahre); das gehobene Bürgertum Obermenzings ist generell länger sesshaft als urbane Klientel. Vermarktungskosten und Verwaltungsaufwand sind dadurch deutlich niedriger als in stärker fluktuierenden Bezirken. Hintergrund zur Vermieter-Wirtschaftlichkeit liefert die Übersicht zur Kapitalanlage München.
Das aktuell größte Neubauquartier im Münchner Westen entsteht zwischen Pasinger Bahnhof und dem ehemaligen Gewerbegebiet östlich der Paul-Gerhardt-Allee. Auf den Zentralen Bahnflächen werden rund 2.400 Wohnungen, bis zu 800 Arbeitsplätze, soziale Infrastruktur, Kitas und Schulen entwickelt. Erstbezüge laufen seit 2025/2026. Für Vermieter im Bezirk hat das Großprojekt zwei strukturelle Konsequenzen, die gegenläufig wirken.
Wegen Erstbezug nach Oktober 2014 sind die Wohnungen an der Paul-Gerhardt-Allee von der Mietpreisbremse vollständig ausgenommen. Kaltmieten 21–27 €/m² sind realistisch, bei Premium-Ausstattung individuell auch höher. Möglichkeit zur freien Mietpreis-Verhandlung ohne 10-%-Begrenzung.
Die 2.400 neuen Wohnungen ziehen einen Teil der zahlungskräftigen Bewerber an, die bisher in den Bestand gegangen wären. Für Bestandsobjekte in Pasing-Zentrum und im Westbad-Bereich kann das die Vermarktungsdauer um 2–5 Tage verlängern, bis sich der Markt eingependelt hat.
Vermarktungs-Empfehlung: Wer im Bestand Mietverträge auslaufen sieht, sollte parallel zur Auszugs-Vorbereitung die Konkurrenz-Situation an der Paul-Gerhardt-Allee beobachten. In Phasen mit vielen gleichzeitigen Neubau-Vermietungen kann es lohnen, die eigene Wohnung zeitlich vor oder nach den Hauptbezugswellen anzubieten. Vertiefend dazu unsere Übersicht zu Münchner Stadtquartieren 2026.
Ende 2019 begann der Bau der U5-Verlängerung vom heutigen Endpunkt Laimer Platz nach Pasing. Wenn die neue Linie wie geplant in Betrieb geht, erhält der Bezirk neben S-Bahn, Regional- und Fernverkehr eine direkte U-Bahn-Achse zur Innenstadt. Vergleichbare Münchner Erfahrungen (U2-Erweiterung Feldmoching, U6-Verlängerung Garching) zeigen: nach Inbetriebnahme einer U-Bahn-Anbindung erhöhen sich die Mietniveaus in 500 m Bahnhof-Radius um typisch 8–15 % binnen 2–3 Jahren.
Direkter Mietpreis-Effekt vor Inbetriebnahme: gering. Spürbar wird die Aufwertung erst, wenn die Stationen tatsächlich in Betrieb gehen. Mittelfristig wirkt die U5 in zwei Richtungen: Sie verkürzt die wahrgenommene Fahrzeit zur Innenstadt deutlich (kein Umsteigen mehr, höhere Frequenz), und sie macht Pasing für Mieter attraktiver, die bisher näher an der Innenstadt suchen wollten. Wer heute im Bestand hat oder erwirbt, kauft typischerweise vor der erwarteten Aufwertung.
Vom direkten U5-Effekt profitieren vor allem Wohnungen im Pasinger Zentrum und in den dazwischenliegenden Quartieren. Obermenzing-Villenviertel und Pipping liegen weiter weg von der U-Bahn-Trasse und profitieren nur indirekt. Die Villenkolonien I/II haben durch die ohnehin vorhandene ICE- und S-Bahn-Nähe schon heute die wesentlichen Anbindungs-Vorteile.
Der Pasinger Bahnhof ist neben München-Hbf der einzige Münchner Bahnhof mit ICE- und Fernverkehrshalt. Diese Eigenschaft macht ihn zum Anker einer spezifischen Mieter- Klientel, die in anderen Münchner Bezirken kaum auftritt: berufliche Pendler mit Wochen-Routine nach Stuttgart, Augsburg, Frankfurt oder Köln. Wer im Bahnhofs-nahen Umfeld vermietet, kann diese Klientel gezielt erschließen.
Klientel-Logik: Möbliert vermietete 1–2-Zimmer-Wohnungen im Radius von 10 Gehminuten zum Bahnhof erzielen 25–35 % Aufschlag gegenüber unmöblierten Vergleichswohnungen. Klientel sind Senior-Manager süddeutscher Konzerne, die Mo–Do in München arbeiten und Fr–So zu Hause sind. Mietverhältnisse laufen typisch über die Dauer der Konzern-Entsendung (3–5 Jahre), Konzernbürgschaften reduzieren das Mietausfallrisiko auf nahezu null.
Die Pendler-Klientel ist sehr zeitsensibel: jede Minute zwischen Wohnung und Bahnsteig zählt am Donnerstagabend, wenn der ICE nach Stuttgart abfährt. Deshalb sind Wohnungen in den Straßen direkt nordöstlich und südwestlich des Bahnhofs (August-Exter-Straße, Bäckerstraße, Hermann-Hesse-Straße) für diese Klientel doppelt so attraktiv wie gleichwertige Wohnungen in 800 m Distanz. Möbliert + bahnhofsnah ist die wirtschaftlich stärkste Kombination – sofern die Vermarktung über die richtigen Relocation-Kanäle läuft. Mehr dazu in der Übersicht möblierte Wohnungen München.
Unser Vermietungsprozess in Pasing-Obermenzing ist auf die familienorientierte Klientel, die Pendler-Achse und die Erstvermietungs-Welle an der Paul-Gerhardt-Allee zugeschnitten. Der entscheidende Unterschied zu Standardprozessen liegt in der Schul- und Verkehrs-Anbindungs-Dokumentation (Schritt 2) und in der gezielten Pendler- Vermarktung über Relocation-Kanäle bei bahnhofsnahen Wohnungen (Schritt 3).
| Schritt | Inhalt | Zeitrahmen |
|---|---|---|
| 1 |
Sublagen-Analyse & Mietspiegel-Einordnung Vor-Ort-Begehung, Sublagen-Klassifikation (sechs Quartiere), Wohnlagen-Dokumentation, Mietpreisbremse-Konformität |
2 Tage |
| 2 |
Familien- und Pendler-orientierte Exposé-Erstellung Schul- und Kita-Übersicht, Verkehrs-Anbindung (Fahrzeiten S-Bahn/ICE/U5), Würm- und Stadtpark-Nähe, hochwertige Fotografie |
3 Tage |
| 3 |
Klientel-spezifische Vermarktung Familien-Portale, Relocation-Agenturen für Pendler bei bahnhofsnahen Wohnungen, Multi-Portal-Veröffentlichung, ggf. Konzern-HR-Kontakte |
5–10 Tage |
| 4 |
Bonitäts- und Bewerberprüfung SCHUFA, Einkommensnachweise, bei Konzern-Pendlern Konzernbürgschaft, bei Selbstständigen BWA und Steuerbescheide |
2–3 Tage |
| 5 |
Mietvertrag & Übergabe Rechtssicherer Mietvertrag, bei möblierter Vermietung separat ausgewiesene Möblierungspauschale, Übergabeprotokoll mit Inventarliste |
2–3 Tage ✓ |
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Gesamtdauer typischerweise 14–21 Tage. Vertiefend zu rechtssicheren Mietverträgen liefert die Übersicht zur Rechtssicherheit in Münchner Mietverträgen 2026.
Pasing-Obermenzing ist neben Bogenhausen und Neuhausen-Nymphenburg einer der traditionsreichsten Münchner Stadtbezirke – mit eigenständigen historischen Identitäten, die für die Vermarktung von Wohnimmobilien als emotionale Anker funktionieren.
Die spätgotische Wasserburg an der Würm (urkundlich seit 1432) ist eines der bedeutendsten Münchner Schlossbaudenkmäler und beherbergt heute die Internationale Jugendbibliothek, ein kleines Theater (Münchens Kriminalbühne), Restaurant und Festsaal für kulturelle Veranstaltungen. Für die Wohnlagen Pipping und Obermenzing-West ein erheblicher emotionaler und touristischer Wert.
Das urbane Herz Pasings rund um die Stadtpfarrkirche Mariä Geburt. Der Pasinger Viktualienmarkt – seit 1907 – ist kulinarischer Anker des Bezirks mit handverlesenen Bio- und Spezialitäten-Ständen. Verkehrsberuhigte Zone seit der „Nordumgehung Pasing" 2012. Für Wohnungen im Umkreis ein konstanter Vermarktungs-Vorteil.
Das Kulturzentrum Pasinger Fabrik (August-Exter-Straße, direkt am Bahnhof) ist mit drei Theatersälen, Konzerten, Ausstellungen und Kinder-Kultur-Programm der wichtigste Kulturanker des Bezirks. Hinzu kommen das Studententheater (in der Pasinger Fabrik), das Kreativzentrum und kleinere Galerien rund um den Marienplatz.
Die Würm – Abfluss des Starnberger Sees – durchfließt den Bezirk auf elf Kilometern, vorbei an Blutenburg, durch den Pasinger Stadtpark und entlang historischer Mühlen-Standorte. Spazier- und Radwege am Wasser entlang sind ein erheblicher Naherholungs-Faktor für die direkt anliegenden Wohnstraßen.
Der Pasinger Bahnhof ist mit S-Bahn-Stammstrecke (S3, S4, S6, S8), Regional- und ICE-Verbindungen Münchens drittwichtigster Bahnhof. Tram 19 verbindet Pasing mit der Innenstadt, die im Bau befindliche U5-Verlängerung wird die Verkehrs-Anbindung weiter verbessern. Die Bildungslandschaft umfasst 4 Gymnasien, 5 Grundschulen, mehrere Realschulen und ein dichtes Kita-Netz. Vergleichsbasis in benachbartem Bezirk liefert Wohnung vermieten Sendling – auch dort prägen Familien-Klientel und Verkehrsknoten den Markt, allerdings mit anderer Sublagen-Logik. Wer den Stadtteil tiefer kennenlernen möchte, findet einen guten Einstieg in Wohnen in Pasing-Obermenzing.
Aus 152 Vermittlungen im Bezirk sehen wir vier wiederkehrende Eigentümer-Fehler – alle vier kosten Mieteinnahmen oder verlängern die Vermarktungsdauer unnötig. In diesem Familien- und Pendler-Markt sind sie besonders bezirksspezifisch.
Wer eine 3-Zimmer-Wohnung in Pasing mit den gleichen Vermarktungs-Argumenten anbietet wie eine in Maxvorstadt oder Glockenbach, trifft die falsche Klientel. In Pasing-Obermenzing zählen Schul-Anbindung, Würm-Nähe, Familienfreundlichkeit, Parkplatz-Situation und Bahnhofs-Distanz – nicht „urbane Szene-Lagen" oder „Kreativ-Cluster". Wer die falschen Argumente kommuniziert, vermarktet langsamer und an die falsche Klientel.
Wer eine 1- oder 2-Zimmer-Wohnung im 10-Gehminuten-Radius zum Pasinger Bahnhof unmöbliert vermietet, lässt strukturell 25–35 % Aufschlag liegen. Die Pendler- Klientel zahlt Premium-Mieten für bahnhofsnahe möblierte Apartments – aber sie sucht nicht über klassische Wohnungsbörsen, sondern über Relocation-Agenturen und konzerneigene Wohnungs-Plattformen. Die Erschließung dieser Klientel erfordert gezielte Vermarktungs-Kanäle.
Die Exter-Villenkolonien (Neupasing I und II, Waldkolonie) stehen überwiegend unter Denkmal- oder Ensembleschutz. Wer hier ohne Genehmigung umfangreiche Modernisierungen umsetzt (Fenstertausch, Fassaden-Eingriffe, Stuckveränderungen, Anbauten), riskiert nachträgliche Rückbau-Anordnungen. Vor jeder größeren Maßnahme: Denkmalschutz-Status beim Münchner Landesamt für Denkmalpflege prüfen.
Bestandsvermieter, die ihre Wohnung in einem Monat anbieten, in dem 200+ Neubau-Wohnungen an der Paul-Gerhardt-Allee gleichzeitig in den Markt kommen, verlängern die Vermarktungsdauer regelmäßig um 1–2 Wochen. Wer das Timing der Erstbezugswellen einplant und die Vermarktung gezielt davor oder danach startet, vermeidet Konkurrenz-Friktion und vermietet schneller.
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Die Mediankaltmiete liegt im zweiten Quartal 2026 bei rund 20,40 €/m². Westbad und Neupasing liegen bei 16–21 €/m², Pipping und Blutenburg-Nähe bei 17–22 €/m², Pasinger Zentrum bei 18–23 €/m², Villenkolonien I/II bei 18–24 €/m², Obermenzing-Villenviertel bei 19–25 €/m², Paul-Gerhardt-Allee (Neubau) bei 21–27 €/m². Reihenhäuser und Einfamilienhäuser in Premium-Lagen Obermenzings können bei 22–28 €/m² liegen.
Der Stadtbezirk 21 gliedert sich in sechs städtebaulich unterschiedliche Sublagen: Pasinger Zentrum rund um Marienplatz und Bahnhof, die historischen Villenkolonien I/II (Neupasing, August-Exter-Bauten), das gehobene Obermenzing-Villenviertel rund um Pippinger und Verdistraße, Pipping und Blutenburg an der Würm, das Neubau-Quartier Paul-Gerhardt-Allee (Erstbezug 2025/2026) sowie Am Westbad und Neupasing als gemischte Wohnlagen.
Bei marktgerechter Einpreisung dauert die Vermietung im Median 12 Tage. Reihenhäuser und Einfamilienhäuser in Obermenzing vermieten sich in 7–11 Tagen, Familien- Wohnungen in den Villenkolonien in 8–12 Tagen, Neubau-Wohnungen an der Paul-Gerhardt-Allee in 9–13 Tagen, modernisierte Wohnungen im Pasinger Zentrum in 10–15 Tagen. Unsanierte 1960er-/1970er-Jahre-Wohnungen am Westbad brauchen 18–25 Tage.
Drei Hauptzielgruppen prägen den Mietmarkt: Münchner Familien mit Kindern, die in der Innenstadt arbeiten, aber dort keine 4-Zimmer-Wohnung mehr finden; berufliche Pendler nach Augsburg, Stuttgart und Frankfurt mit Wochen-Routine über den Pasinger ICE-Bahnhof; sowie gehobenes Bürgertum (Anwälte, Notare, Steuerberater, Ingenieure, Pensionäre) mit Wunsch nach gehobenem Wohnumfeld in Obermenzing.
Das Neubauquartier mit rund 2.400 Wohnungen und bis zu 800 Arbeitsplätzen verändert den lokalen Mietmarkt strukturell. Für Vermieter der Neubau-Wohnungen positiv: Erstbezug nach Oktober 2014 bedeutet, dass die Mietpreisbremse nicht greift – Kaltmieten 21–27 €/m² sind realistisch, bei Premium-Ausstattung auch höher. Für Bestandsvermieter im Pasinger Zentrum kann es während Hauptbezugswellen zu temporärer Bewerber-Verdünnung kommen.
Ende 2019 begann die erste Baumaßnahme zur U5-Verlängerung vom Laimer Platz nach Pasing. Die Inbetriebnahme ist nach aktuellem Stand voraussichtlich Ende des Jahrzehnts zu erwarten. Für Vermieter im 500-m-Radius der geplanten Stationen ist mit einer Mietpreis-Aufwertung von typisch 8–15 Prozent binnen 2–3 Jahren nach Inbetriebnahme zu rechnen – vergleichbar mit den Effekten der U2-Erweiterung Feldmoching oder der U6-Verlängerung Garching.
Ja, deutlich. Möbliert vermietete 1–2-Zimmer-Wohnungen im 10-Gehminuten-Radius zum Bahnhof erzielen 25–35 Prozent Aufschlag gegenüber unmöblierten Vergleichswohnungen. Klientel sind Pendler aus Stuttgart, Augsburg und Frankfurt mit Wochen-Routine: Pasing-Stuttgart 2:10 h, Pasing-Augsburg 25 Minuten, Pasing-Frankfurt 3:15 h. Mietverhältnisse laufen typisch 3–5 Jahre (Konzern-Entsendungs-Dauer), Konzernbürgschaften reduzieren das Mietausfallrisiko auf nahezu null.
In Pasing-Obermenzing gilt die Bayerische Mieterschutzverordnung: Bei Neuvermietungen darf die Kaltmiete maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete laut Mietspiegel München 2025 liegen. Ausnahmen: Erstvermietungen nach Oktober 2014 (etwa Paul-Gerhardt-Allee) und umfassend modernisierte Wohnungen. Für laufende Mietverhältnisse gilt die reduzierte Münchner Kappungsgrenze von 15 Prozent innerhalb von drei Jahren statt regulär 20 Prozent.
Die Bildungslandschaft umfasst vier Gymnasien (darunter das Karlsgymnasium und mehrere humanistische und naturwissenschaftliche Gymnasien), fünf Grundschulen, mehrere Realschulen und ein dichtes Kita-Netz. Für Familien-Mieter ist die schulische Anbindung ein entscheidendes Kriterium – vor allem in Obermenzing-Villenviertel und in den Sublagen rund um die Villenkolonien I/II. Familien wählen oft nach Schul-Einzugsgebiet aus.
Der Pasinger Bahnhof ist Münchens drittwichtigster Bahnhof mit S-Bahn-Stammstrecke (S3, S4, S6, S8), Regional- und Fernverkehr inklusive ICE. Tram 19 verbindet Pasing mit der Innenstadt. Die im Bau befindliche U5-Verlängerung vom Laimer Platz nach Pasing wird die Anbindung weiter verbessern. Über die A8 ist der Münchner Flughafen in 35–45 Minuten erreichbar, Augsburg in 30 Minuten, Stuttgart in 2:10 Stunden mit dem ICE.
Die durchschnittliche Mietdauer in Pasing-Obermenzing beträgt 5,1 Jahre und liegt damit deutlich über dem Münchner Schnitt von 3,3 Jahren. Familien-Mieter bleiben durchschnittlich 7–12 Jahre (Kinder-Einschulungsfaktor), Pendler typisch 3–5 Jahre (Konzern-Entsendungs-Dauer), gehobenes Bürgertum in Obermenzing 6–10 Jahre und länger. Diese Langfristigkeit ist einer der zentralen wirtschaftlichen Vorteile für Vermieter im Bezirk.
Ja. Das Erstgespräch zur Pasing-Obermenzing-Vermietungsanalyse ist kostenfrei und unverbindlich – inklusive Mietpreis-Empfehlung mit Mietspiegel-Einordnung, Sublagen-Klassifikation, Pendler-Eignungs-Check und Zielgruppen-Strategie. Maklerkosten entstehen erst nach Vermittlung eines geeigneten Mieters und werden marktüblich abgerechnet. Sie entscheiden auf Basis der kostenlosen Erstanalyse über die weitere Zusammenarbeit.
🚆 Familien- und Pendler-Kompetenz für den Münchner Westen
In Pasing-Obermenzing entscheidet die Sublagen-Logik über die Mietspanne – und die Klientel-Kanal-Strategie über die Vermietungsdauer. Wir liefern Familien-Vermittlung, Pendler-Relocation und Paul-Gerhardt-Allee-Wettbewerbsanalyse aus einer Hand.
Methodische Grundlagen: Mietspiegel München 2025 (qualifizierter Mietspiegel, gültig bis 2027), Bayerische Mieterschutzverordnung (Mietpreisbremse), GEG 2024, Wohnflächenverordnung (WoFlV), Bayerisches Denkmalschutzgesetz (DSchG, Villenkolonien I/II), eigene Vermittlungsstatistik FT Immobilien 24 Pasing-Obermenzing (Bezirk 21), Vermarktungsdaten Q1–Q2 2026.
Hinweis: Die hier dargestellten Mietspannen, Vermietungsdauern und Markteinschätzungen ersetzen keine objektbezogene Mietpreis-Einordnung. Die endgültige Mietempfehlung erfolgt nach Vor-Ort-Begehung, Sublagen-Dokumentation und ggf. Denkmalschutz-Check beim Landesamt für Denkmalpflege.
Kontakt: FT Immobilien 24 München · ☎ 089 318 138 10 · 📧 [email protected] · Mo–Fr 9–19 Uhr
