Aktualisiert: März 2026 | Lesezeit: 8 Min. | Basis: Qualifizierter Mietspiegel München 2025, Gutachterausschuss München, ImmoScout24 WohnBarometer Q4/2025
Feldmoching-Hasenbergl ist der nördlichste Stadtbezirk Münchens und bietet noch erschwingliche Mietpreise bei gleichzeitig guter Infrastruktur. Mit dem Mietspiegel München 2025 lässt sich die ortsübliche Vergleichsmiete für Feldmoching-Hasenbergl präzise bestimmen. Im Schnitt liegen die Mietpreise zwischen 9,80 und 17,50 €/m² – je nach Baujahr, Ausstattung und Mikrolage. Unser interaktiver Rechner zeigt Ihnen sofort, ob Ihre Miete im Rahmen liegt oder die Mietpreisbremse greift.
Wie hoch ist der Mietspiegel in Feldmoching-Hasenbergl?
Der qualifizierte Mietspiegel München 2025 gilt für das gesamte Stadtgebiet einschließlich des Stadtbezirks Feldmoching-Hasenbergl. Die ortsübliche Vergleichsmiete liegt je nach Baujahr, Ausstattung und Wohnlage zwischen 9,80 und 17,50 €/m². Feldmoching-Hasenbergl profitiert von seiner Nähe zu den Naherholungsgebieten am Feldmochinger See und Lerchenauer See sowie einer soliden U2-Anbindung an die Münchner Innenstadt. Nutzen Sie unseren Mietspiegelrechner für Ihr konkretes Objekt.
Wie viel kostet 1 m² Wohnfläche Miete in Feldmoching-Hasenbergl?
Ein Quadratmeter Wohnfläche kostet in Feldmoching-Hasenbergl im Schnitt 12–15 €/m² Kaltmiete (Marktpreise Q1/2026). Ruhige Lagen in Feldmoching-Dorf sowie Wohngebiete am Lerchenauer See erzielen bis zu 15–17 €/m², während ältere Sozialwohnungsbestände in Hasenbergl-Nord bei 10–12 €/m² liegen. Neubauprojekte im Neufreimann-Areal können deutlich darüber liegen. Aktuelle Übersichten finden Sie unter Haus mieten München.
Was kostet eine 80 m² Wohnung in Feldmoching-Hasenbergl?
Eine typische 80-m²-Wohnung in Feldmoching-Hasenbergl kostet monatlich 980 bis 1.400 € Kaltmiete. Eine Wohnung aus den 1970er Jahren mit normaler Ausstattung liegt bei ca. 1.000–1.080 €, eine modernisierte Wohnung in guter Lage nahe dem Feldmochinger See bei 1.200–1.400 €. Dazu kommen Betriebskosten von typischerweise 3,00–4,50 €/m² monatlich.
Wie viel Miete darf ich in Feldmoching-Hasenbergl verlangen?
Durch die Mietpreisbremse darf die Miete bei Neuvermietung in Feldmoching-Hasenbergl maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete (Mietspiegel) liegen. Ausnahmen gelten für Neubauten mit Erstbezug nach Oktober 2014 und umfassend modernisierte Wohnungen. Besonders das Neufreimann-Areal (Bayernkaserne) bringt aktuell Neubauprojekte hervor, die von dieser Regelung ausgenommen sind. Der Rechner unten hilft bei der konkreten Einschätzung.
Liegt Ihre Miete im Rahmen des Mietspiegels München 2025 oder gilt die Mietpreisbremse? Stellen Sie einfach die Regler ein – das Ergebnis erscheint sofort. Die Berechnung basiert auf den Werten des qualifizierten Mietspiegels für München 2025, ergänzt um die typischen Wohnlagen in Feldmoching-Hasenbergl.
Orientierungsrechner auf Basis des qualifizierten Mietspiegels München 2025. Für rechtssichere Einschätzung: Mieterverein oder Fachanwalt für Mietrecht konsultieren. Neubauten (Erstbezug ab Oktober 2014) und umfassend modernisierte Wohnungen sind von der Mietpreisbremse ausgenommen.
Feldmoching-Hasenbergl ist Münchens nördlichster Stadtbezirk (Bezirk 24) und reicht von der Stadtgrenze im Norden bis an die Stadtteile Milbertshofen und Moosach im Süden. Das Gebiet vereint zwei charakterlich sehr unterschiedliche Teillagen: das dörflich geprägte Feldmoching mit großzügigen Grundstücken und Blick auf den Feldmochinger See sowie das verdichtet bebaute Hasenbergl mit seinem Sozialwohnungscharakter aus den 1960er und 1970er Jahren. Einen breiten Überblick zur Münchner Wohnsituation bietet Münchner Stadtteile – der Viertelcheck.
Der Feldmochinger See und der Lerchenauer See sind die grünen Wahrzeichen des Bezirks und ziehen zunehmend naturaffine Mieter und Familien an. Die U2-Linie verbindet den Bezirk direkt mit der Innenstadt – die Fahrt zum Marienplatz dauert ca. 20–25 Minuten. Mit dem sich im Aufbau befindlichen Neufreimann-Quartier (ehemaliges Bayernkaserne-Gelände) entstehen bis 2035 rund 7.000 neue Wohneinheiten, die den Bezirk mittelfristig deutlich aufwerten.
Feldmoching-Hasenbergl gilt als einer der am stärksten im Wandel befindlichen Münchner Stadtbezirke. Während Hasenbergl noch von günstigeren Mietpreisen geprägt ist, verzeichnet der Feldmochinger Norden mit seinen Einfamilienhäusern und Seenlagen eine kontinuierliche Nachfragesteigerung. Das Neufreimann-Projekt bringt neue Infrastruktur und verbessert das Image des gesamten Bezirks – mit direkten positiven Effekten auf die Mietpreisentwicklung in angrenzenden Lagen.
Die folgende Tabelle zeigt die ortsüblichen Vergleichsmieten gemäß Mietspiegel München 2025 für typische Wohnlagen in Feldmoching-Hasenbergl (gute Lage). Kleinere Wohnungen unter 40 m² erzielen aufgrund des Größeneffekts einen Zuschlag von ca. 1,50–2,00 €/m².
| Baujahr | Einfache Ausstattung | Normale Ausstattung | Gute Ausstattung |
|---|---|---|---|
| Vor 1919 (Altbau) | 10,70 – 12,20 €/m² | 12,80 – 14,50 €/m² | 14,90 – 16,60 €/m² |
| 1919 – 1948 | 10,30 – 11,80 €/m² | 12,40 – 14,10 €/m² | 14,50 – 16,20 €/m² |
| 1949 – 1965 | 9,60 – 11,10 €/m² | 11,70 – 13,40 €/m² | 13,80 – 15,50 €/m² |
| 1966 – 1977 | 9,30 – 10,80 €/m² | 11,30 – 13,00 €/m² | 13,30 – 15,00 €/m² |
| 1978 – 1990 | 10,50 – 12,00 €/m² | 12,70 – 14,40 €/m² | 14,80 – 16,50 €/m² |
| 1991 – 2005 | 11,60 – 13,10 €/m² | 13,70 – 15,40 €/m² | 15,80 – 17,50 €/m² |
| Nach 2005 (Neubau) | 12,90 – 14,40 €/m² | 15,00 – 16,70 €/m² | 17,00 – 18,50 €/m² |
Hinweis Wohnlagenzuschlag: Im Mietspiegel München 2025 werden Teillagen in Feldmoching-Hasenbergl sehr unterschiedlich bewertet. Hasenbergl-Nord und ältere Siedlungsgebiete gelten überwiegend als „mittlere" Wohnlage, Feldmoching-Dorf und Lerchenau als „gut". Seennahe Lagen am Feldmochinger See können als „sehr gut" eingestuft sein. Die genaue Wohnlage entnehmen Sie der Wohnlagenkarte unter mietspiegel-muenchen.de.
München gilt als angespannter Wohnungsmarkt nach der bayerischen Mieterschutzverordnung (MiSchuV). Für Feldmoching-Hasenbergl bedeutet das: Bei Neuvermietungen darf die Kaltmiete die ortsübliche Vergleichsmiete um maximal 10 % übersteigen. Für bestehende Mietverhältnisse gilt die reduzierte Kappungsgrenze von 15 % innerhalb von drei Jahren. Wer eine Kapitalanlage in München plant, findet weiterführende Informationen unter Immobilien-Investment & Kapitalanlage München.
Besonderheit Sozialwohnungsbestand: Ein erheblicher Teil der Wohnungen in Hasenbergl unterliegt einer Miet- und Belegungsbindung durch die Wohnungsbaugesellschaft München Stadt (GWG). Für diese Wohnungen gelten Kostenmieten und besondere Belegungsrechte – der Mietspiegel und die Mietpreisbremse sind hier nicht anwendbar. Für Investoren und private Vermieter gelten ausschließlich die Wohnungen des freien Wohnungsmarkts.
Als Vermieter in Feldmoching-Hasenbergl profitieren Sie von einer wachsenden Nachfrage durch Familien und Pendler, die innenstadtnähere Lagen aus Kostengründen meiden. Gleichzeitig ist das Mietpreisniveau moderat – das größte Wertsteigerungspotenzial bieten Objekte in Seenähe und in den Aufwertungslagen nahe Neufreimann. Für den Verkauf Ihrer Immobilie finden Sie alle Informationen unter Immobilie verkaufen Feldmoching-Hasenbergl. Den richtigen Makler für Ihr Objekt finden Sie über Besten Immobilienmakler München finden.
Online-Schätzwerkzeuge können die starken Teillagenunterschiede zwischen Hasenbergl-Nord und den Seenlagen rund um den Feldmochinger See nicht zuverlässig abbilden. Unsere Experten kennen den lokalen Markt im Detail und bewerten Ihr Objekt persönlich – kostenlos und unverbindlich.
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Ja, der qualifizierte Mietspiegel München 2025 gilt für alle frei finanzierten Mietwohnungen im gesamten Stadtgebiet München – einschließlich des Stadtbezirks Feldmoching-Hasenbergl (Bezirk 24). Sozialgebundene Wohnungen im Hasenbergl unterliegen eigenen Miet- und Belegungsbindungen und sind nicht an den Mietspiegel gekoppelt.
Die Mietpreisbremse begrenzt die Neuvermietungsmiete auf maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete. München und alle seine Stadtteile einschließlich Feldmoching-Hasenbergl unterliegen der bayerischen Mieterschutzverordnung. Neubauprojekte im Neufreimann-Areal sind als Erstbezugsobjekte vollständig ausgenommen.
Der Bezirk vereint sehr unterschiedliche Teillagen: das dörfliche Feldmoching mit Seenblick und familienfreundlichen Einfamilienhausgebieten sowie das dicht bebaute Hasenbergl mit älterem Sozialwohnungsbestand. Der Preisunterschied zwischen Hasenbergl-Nord und den seennahen Lagen in Feldmoching beträgt bis zu 4–5 €/m².
Das Neufreimann-Entwicklungsgebiet auf dem ehemaligen Bayernkaserne-Gelände sieht bis 2035 rund 7.000 neue Wohneinheiten vor. Neue Infrastruktur und ein verbessertes Quartiersimage wirken sich bereits positiv auf die Mietpreisentwicklung in angrenzenden Lagen aus. Mehr zu Neubauprojekten im Bezirk finden Sie unter Neufreimann Bayernkaserne Wohnungsprojekte.
Eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete ist möglich, sofern die aktuelle Miete darunter liegt. In München gilt die reduzierte Kappungsgrenze von 15 % in drei Jahren. Die Erhöhung muss schriftlich mit dem Mietspiegel begründet werden. Fachkundige Unterstützung bietet ein lokaler Immobilienmakler.
Die U2-Linie verbindet Feldmoching, Harthof und Hasenbergl direkt mit der Innenstadt. Vom Marienplatz sind es ca. 20–25 Minuten. Mehrere Buslinien erschließen den Bezirk in der Fläche. Eine geplante U-Bahn-Erweiterung im Zuge der Neufreimann-Entwicklung soll die Anbindung weiter optimieren.
Kaufpreise für Eigentumswohnungen lagen Q1/2026 zwischen 5.500 und 8.500 €/m². Neubauten im Neufreimann-Areal erzielen teils bis zu 9.000 €/m². Einfamilienhäuser in Feldmoching-Dorf und den Seenlagen sind besonders gefragt. Aktuelle Marktdaten finden Sie unter Immobilienpreise Feldmoching-Hasenbergl 2025/2026.
Der Bezirk verzeichnet jährliche Mietpreissteigerungen von ca. 3–5 %, mit der höchsten Dynamik in Feldmoching-Dorf und seennahen Lagen. Das Neufreimann-Projekt und die verbesserte Infrastruktur beschleunigen die Aufwertung des gesamten Bezirks. Prognosen und Marktdaten gibt es unter Wohnung verkaufen Feldmoching-Hasenbergl 2026.
Zunächst sollten Sie mit dem Münchner Mietspiegel die ortsübliche Vergleichsmiete für Ihre konkrete Wohnung ermitteln. Liegt Ihre Miete bei Neuvermietung mehr als 10 % darüber, können Sie den Verstoß schriftlich rügen. Der Vermieter muss die Miete dann auf das zulässige Niveau absenken. Zu viel gezahlte Miete kann für die vergangenen 30 Monate zurückgefordert werden. Der Münchner Mieterverein berät Mitglieder hierzu kostenlos.
Quellen: Qualifizierter Mietspiegel für München 2025 (Landeshauptstadt München, Sozialreferat, März 2025); Bayerische Mieterschutzverordnung (MiSchuV); § 556d–556g BGB (Mietpreisbremse);
Gutachterausschuss München Immobilienmarktbericht 2025; ImmoScout24 WohnBarometer Q4/2025; IVD Süd Marktdaten Q4/2025; Stadtplanungsamt München – Neufreimann/SEM Nordost Planungsstand 2025.
Alle Angaben ohne Gewähr – ortsübliche Vergleichsmiete immer anhand der aktuellen Wohnlagenkarte unter mietspiegel-muenchen.de prüfen.
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